
Wenn die Automeile startet, stehen in der Hildesheimer Fußgängerzone ausnahmsweise die Autos im Mittelpunkt: Hunderte Wagen werden dabei von den Händlern zwischen Bahnhof, Pferdemarkt, Scheelenstraße und Andreasplatz präsentiert. Übrigens: Wer einen Einkaufsbummel draufsetzen möchte, kann zusätzlich am verkaufsoffenen Sonntag (13 bis 18 Uhr) durch die Geschäfte schlendern.
2011 präsentierten die Aussteller am 14. und 15. Mai rund 250 Fahrzeuge und 31 Automarken.

Bereits zum dritten Mal haben die Werbegemeinschaft „Die Freundlichen Hildesheimer" und Hildesheim Marketing im Rahmen der Automeile 2011 die „Niedersächsische Meisterschaft im Buspulling“ ausgetragen.
In einem Masters- und einem Funwettbewerb konnten starke Männer und Frauen am Ratsbauhof ihre Kräfte messen und sich für die Deutsche Meisterschaft 2011 qualifizieren. Eine jeweils fünfköpfige Mannschaft muss beim Buspulling-Masters einen Bus mit 16 Tonnen Gewicht, beim Fun-Wettbewerb einen 12-Tonnen-Bus, mithilfe ihres Trainers möglichst schnell 30 Meter weit ziehen.

Alfa Romeo
Alfa steht für (Societa) Anonima Lombarda Fabbrica Automobili, was so viel wie "Aktiengesellschaft Lombardische Automobilfabrik" heißt. 1915 übernahm die Rüstungsgesellschaft Accomandita Ing. Nicola Romeo & Co unter Leitung des Ingenieurs Nicola Romeo die Führung des Betriebs. Daher stammt der zweite Teil des Markennamens Alfa Romeo. Die linke Hälfte des Logos entspricht dem Stadtwappen Mailands, welches an das Kreuz Christi erinnern soll und die Farben der Bürger (rot) und der Bauern (weiß) vereinigt. Als Alfa 1925 den ersten Weltmeistertitel holte, wurde aus Stolz ein Lorbeerkranz um das Zeichen herumgeführt.
Der Firmenname ist ein Wortspiel. August Horch hatte das von ihm gegründete Unternehmen Horch verlassen. Für seine neue Firma übersetzte er seinen Nachnamen einfach ins Lateinische: Audi. Und was die vier Ringe betrifft: 1932 erfolgte der Zusammenschluss der vier Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer zur Auto Union AG - alles klar?

Citroen
Der Name der Marke Citroen leitet sich von Firmengründer Andre Citroen (1878-1935) ab. 1900 erwarb er das russische Patent für eine Maschine, die es erlaubt, Verzahnungen in Form von Doppelwinkeln herzustellen. Andre Citroen gründete zunächst eine Getriebe-Werkstatt. Die dort gefertigten Zahnräder mit Winkelverzahnung ("Doppelwinkel") wurden zum Markenzeichen des Unternehmens Citroen und sind in stilisierter Form auch heute noch das Symbol des Unternehmens.

Das Daihatsu-Logo zeigt ein stilisiertes "D" in einer Ellipse. Der Name setzt sich aus dem Ort "Osaka-Dai" und der japanischen Bezeichnung für Motorenwerk ("Hatsudoki") zusammen.

Kann man drauf kommen: Das H im Honda-Logo ist der Anfangsbuchstabe der Firma Honda. Der Rahmen um den Buchstaben setzt sich aus drei Symbolen zusammen, die sich überall im Leben wiederfinden. Ein Rechteck für die Verlässlichkeit und Beständigkeit einer Firma, ein Kreis für die Harmonie und Perfektion der Menschen und ein Dreieck für Innovationen.

Bei Hyundai gibt es keine komplizierte Herleitung des Firmennamens: Hyundai ist das koreanische Wort für "modern". Und wer sich das Logo anschaut merkt schnell, dass es auch dafür keine außergewöhnliche Erklärung braucht.

Eine altpersische Gottheit des Lichts heißt Ahura Mazda - was nun wiederum zufällig wie der Name des Firmengründers Jujiro Matsuda im Japanischen ausgesprochen wird: Mazda eben. Weil Renault einst wegen zu großer Ähnlichkeit der Logos klagte, legte sich das Unternehmen ein anderes Markenzeichen zu: das bekannte Schwingenpaar, Spitzname: Adler. Das ausgeprägte V in der Mitte steht für die Flügel. Der äußere Kreis symbolisiert die Erde.

Der Name von Mercedes Jellinek, der Tochter des Geschäftsmanns Emil Jellinek, der 1900 36 Fahrzeuge bei der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) bestellte, stand Pate. Der Stern soll angeblich nach dem Willen von Daimler die motorisierte Fortbewegung zu Lande, zu Wasser und in der Luft darstellen.

Ganz einfach: Das Firmenlogo zeigt drei Rauten, von denen sich auch der Firmenname (japanisch "mitsu" bedeutet drei und "bishi" bedeutet Raute) ableitet.

Der Blitz im Radkreis steht für Tempo. Ursprünglich stand anstelle des Blitzes ein stilisierter Zeppelin.

Die Brüder Jean-Pierre und Jean-Frederic Peugeot bauten 1810 das Unternehmen "Peugeot Freres" zunächst als Fabrik für Kaltwalzstahl auf. Später produzierten sie dort Werkzeuge wie Metallsägen und Sägeblätter. Da musste also ein Symbol her, das die Robustheit der Sägezähne, die Sägegeschwindigkeit sowie die Geschmeidigkeit der Sägeblätter verkörpert. Das Unternehmen entscheidet sich für den Löwen, der fortan als Markenzeichen die Sägeblätter der Franzosen ziert - und bis heute noch die Wagen.

Um die Entstehung des Skoda Logos ranken sich viele Legenden.
Die Bedeutung des modernen Logos ist aber eindeutig. Die Farbe Grün symbolisiert die Eigenständigkeit der Marke und zugleich die Verpflichtung zu umweltfreundlicherer Produktion. Der äußere Kreis steht für die Globalisierung. Zum geflügelten Pfeil: Der Flügel steht für den technischen Fortschritt, der Pfeil für die modernen Produktionsmethoden und der Kreis im Flügel, das Auge, steht für Präzision und Weitblick. Die Entstehungsgeschichte reicht zurück bis in die 1910er Jahre. Auf einer Amerikareise wurde der Ingenieur Emil Skoda von einem Indianer begleitet. Danach zierte eine Fotografie des Indianers mit einem prachtvollen Federschmuck Skodas Büro. Das war die Grundlage für das erste Logo mit dem geflügelten Pfeil.

Das Logo mit den drei miteinander verbundenen Ellipsen hat Firmengründer Kiichiro Toyoda 1937 selbst entworfen. Die zwei kleinen Ellipsen stehen für das "T" und symbolisieren das Herz des Autos und das Herz des Kunden. Alle drei Ellipsen ergeben zusammen die Firmenphilosophie Toyotas: das Streben nach Kundenzufriedenheit, Innovation und Qualität.

Der Begriff "Volkswagen" war zu Beginn des letzten Jahrhunderts weit verbreitet für kleinere, erschwingliche Fahrzeuge. Am 28. Mai 1938 erfolgte in Berlin die Gründung der "Gesellschaft zur Vorbereitung eines Deutschen Volkswagens mbH", die im September 1938 in "Volkswagenwerk GmbH" umgetauft wurde. Der Ursprung des VW-im-Kreis-Zeichens geht zurück in die frühen Jahre der Volkswagenwerk GmbH. Ein Porsche-Mitarbeiter soll einfach die Buchstaben V und W (für Volkswagen) übereinander geschrieben und dann einen Kreis um beide gezogen haben.
Egal, ob kleiner Flitzer oder Schrottlaube: An ihr erstes Auto erinnern sich die meisten Menschen gern. Die HAZ hat wochenlang die Geschichten und Bilder ihrer Leser gesammelt. Lesen Sie hier die schönsten Anekdoten. ...mehr