(cwo) Dem Landkreis zufolge kümmert sich das Jugendamt um das Schicksal der verwaisten Kinder. Im Fall von Julia und Philip K. hat sich der leibliche Vater gemeldet. Nun werde geprüft, ob dem Mann das Sorgerecht übertragen werden kann.
Ähnlich im Fall der siebenjährigen Myria H.: Als einziges der vier im Haus lebenden Kinder unverletzt geblieben, verlor sie ihren älteren Bruder und ihre Eltern. Das Kind ist bei Verwandten untergebracht, die sich laut Pressesprecher Lönneker auch um die Vormundschaft bemühen. Alle überlebenden Opfer werden von Psychologen betreut. Auch das kleine Mädchen. Nach Informationen dieser Zeitung hat eine psychologisch geschulte Expertin der Polizeidirektion Göttingen noch am Tatabend mit der Siebenjährigen über den Tod ihrer Familie gesprochen und sie danach zu Bett gebracht.