Die Evakuierung der Hildesheimer Innenstadt ist ausgefallen. Der Metallfund in der Kreuzstraße, bei dem es sich aus Expertensicht um einen Bomben-Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg hätte handeln können, war lediglich Altmetall. Mitarbeiter einer Fachfima und der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes haben das am 10. Juli nach Sondierungsgrabungen festgestellt.
Ursprünglich hatte sich die Stadt darauf vorbereitet, eine Sicherheitszone mit dem Radius von einem Kilometer um die Fundstelle zu evakuieren. 18000 Menschen hätten am 11. Juli weichen müssen, mehr als 1000 Helfer standen parat. Ihnen sowie den eingesetzten Experten des Landes dankte Dezernentin Antje Kuhne am 10. Juli bei einer Pressekonferenz.
Welches Gebiet von der Evakuierung betroffen gewesen wäre, zeigt die untenstehende Karte (zumVergrößern anklicken). Alle Straßennamen im Überblick finden Sie hier.
Hildesheim hat sich auf der größte Evakuierung der jüngsten Stadtgeschichte vorbereitet. Die Hintergrundberichte dazu lieferte die Hildesheimer Allgemeine Zeitung.
Willi Lückert soll entschärfen