
Spaß auf Kufen: Eisbahn hinterm Rathaus
Auch wenn der Hohnsensee nicht besonders häufig zugefroren ist: Die Hildesheimer können wieder Schlittschuhlaufen. Die Eisbahn auf der Lilie kommt zurück. Mitte Januar wird sie eröffnet, fünfeinhalb Wochen können Besucher dort Pirouetten drehen und Eisstock schießen. 13 500 Menschen hatten Anfang 2011 die „Eiszeit“ besucht. Das Konzept sei aufgegangen, freute sich der Veranstalter Hildesheim Marketing nach dem Abbauen. Jetzt will die Stadt-Tochter das Erlebnis wiederholen.
Für Freitag, 13. Januar, ist der Auftakt geplant. 39 Tage lang wird dann die Eisfläche gekühlt und geglättet, bis zum Finale am 20. Februar. Geöffnet ist täglich von 12 bis 21.30 Uhr, am Wochenende bereits ab 10 Uhr. Werktags ist die Zeit von 10 bis 12 Uhr für Schulen reserviert. „Sie können ihren Sportunterricht auf die Eisbahn verlegen und das Eislaufen in den Untericht einfließen lassen“, sagt Boris Böcker vom Veranstalter. Zwei Tage vorher müssen Anmeldungen dafür eingehen. Hildesheim Marketing hofft darauf, dass auch Geburtstagskinder oder Unternehmen die Eisbahn für ihre Feiern buchen.


Bereits fest geplant ist die Neuauflage der Hildesheimer Meisterschaft im Eisstockschießen. Im Kampf um den „Sparkassen-Cup“ sind für die Vorrunde sechs Termine angesetzt, jeweils ab 18 Uhr. Das Finale wird am 18. Februar ausgetragen.
Rund um das Eis soll es Speisen und Getränke geben. Sämtliche verbrauchte Energie, versichert Hildesheim Marketing, sei Ökostrom, den die Evi liefert. Der Eintritt für 90 Minuten kostet Erwachsene 3 Euro, Kinder unter 16 Jahren 2 Euro. Schulklassen zahlen 1,50 Euro pro Schüler, ab neun Personen ist ein Betreuer frei. Die Ausleihe von Schlittschuhen kostet 3 Euro. Wer eine Bahn zum Eisstockschießen mieten will, zahlt 30 Euro.