
Hier finden Sie eine Auswahl der E-Mails mit Kommentaren zu aktuellen Themen der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung, die uns über die E-Mail-Adresse postkasten(at)hildesheimer-allgemeine.de erreicht haben. Leserbriefe bleiben jeweils 8 Wochen online.
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Bombe wird am 11. Juli geräumt
Hildesheim (hei). Die Stadtverwaltung hat sich entschieden: Die unter dem Pflaster der Kreuzstraße geortete Fliegerbombe wird am Sonntag, 11. Juli, geräumt. Dafür müssen große Teile der Innenstadt evakuiert werden ... (Auszug Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 2. Juli)
Thomas Kittel (Hildesheim): 2010, das Michaelis-Jubiläumsjahr. Parallel wird der Dom geschlossen, ein Straßenzug für die Arnekengalerie abgerissen, diverse Straßen für den Fernwärmebau der EVI gesperrt und die Umleitungsschilder sind nach wie vor nicht zu verstehen. Perfektes Timing! Hinzu kommen der werdende Neubau des Klinikums und der Umbau der Senator-Braun-Allee. Perfektes Timing! Der PvH ist nun auch eine Kraterlandschaft, passend zur WM und Sommer, was den Platz sehr attraktiv für die Nutzung der Gastronomie macht. Perfektes Timing! Das Phönixgelände ist ebenfalls eine Großbaustelle, genauso wie die Erschließung des zu groß geratenen Baugebiets in Ochtersum. Perfektes Timing! Nun also eine Bombenentschärfung am Tag des Endspiels zur Fußball-WM. Ich hoffe die Spezialisten vor Ort haben ein besseres Timing.
Ottmar von Holtz (Hildesheim): Wir sollen zwar die Sonnabendausgabe abwarten, aber schon jetzt befürchte ich den GAU: Bombenentschärfung samt Räumung sicherlich auch der ganzen Friesenstraße und des PvH am Tag des Fußball-WM-Endspiels. Das hätte was! Die, die das entscheiden, rechnen wohl nicht damit, dass Deutschland das Endspiel erreicht.
Könnten Funde Arneken-Galerie stoppen?
Nach Fluchtgang jetzt alte Fundamente des Hagentors entdeckt / Aber nach der Sicherung kommen die Bagger
Hildesheim (-dt). Es sind die Momente, die Bauherren fürchten wie der Teufel das Weihwasser: historische Fundstücke, die bei Gründungsarbeiten plötzlich unter neuzeitlichen Baustellen auftauchen. Genau das passierte in dieser Woche zweimal auf der Großbaustelle Arnekengalerie. Bagger hatten im nordwestlichen Bereich unter dem früheren Arneken-Parkplatz einen fast komplett erhaltenen historischen Versorgungs- und Meldegang freigelegt. ..(Auszug Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 29. Mai)
Christina Krauß (Giesen): Superidee, den Rest auch noch "plattmachen" .... ab ins Museum zum verstauben (nichts für ungut). Wie toll sähe es aus, und was wäre es für ein Gewinn, wenn man diesen Fund an Ort und Stelle lassen könnte, das neue Fundament und die Galerie drumherum und darüber bauen könnte. Durch einen Glasboden zu betrachen, perfekt ausgeleuchtet könnte fast sowas wie ein Forum-Romanum-Gefühl aufkommen. Aber da fehlt es natürlich wieder an Geld, Ideen und Flexibilität. Also, weg damit.
Mira Bettels (Hildesheim): Ein wunderbarer Fund. Hildesheim hat also mehr Schätze als gedacht. Doch was nun? Perfekt wäre es, wenn der Tunnel erhalten würde und von Touristen - ähnlich einer Höhlenexkursion in anderen Landesteilen - begangen werden könnte; sofern die Substanz das hergibt. Doch verständlicherweise ist es teuer das Fundament der Galerie neu zu berechnen und entsprechend die ganze Statik. Der Erhalt des Meldegangs wäre ein Gewinn für die Stadt, weil er etwas Besonderes darstellt.
Denkbar wäre vielleicht auch, den Gang an anderer Stelle wieder aufzubauen. Aber das kostet vor allem Zeit und ebenfalls Geld. Den Gang nur zu dokumentieren und dann verschwinden zu lassen finde ich frevelhaft. Lächerlich ebenfalls, ein paar Steine in der Galerie - quasi als Andenken - aufzubahren.
Hans-Jürgen Botterbrod (Hildesheim): Selbstverständlich muß alles getan werden, um dieses historisch bedeutsame und offensichtlich erhaltenswerte Zeugnis aus der frühen Hildesheimer Geschichte zu bewahren. Andere Städte würden sich die Finger nach einem so gut erhaltenen Bauwerk aus der Frühzeit ihrer Stadt die Finger lecken und es stolz den Besuchern präsentieren. Es muß doch die Möglichkeit geben, diesen historischen Glücksfall zu mindest in den geplanten Gebäudekomplex einzugliedern. Dies erscheint mir wichtiger als die, umstrittene und möglicherweise sogar überflüssige, Arnekengalerie selbst.
Die ausschließlich archäologische Dokumentation des Bauwerks bringt nichts. Nach kurzer Zeit sind die Dokumente im Archiv vergibt, das Bauwerk vergessen.
Wieder einmal scheint es notwendig zu sein, daß sich die Hildesheimer Bürger dafür einsetzen, daß städtebauliche Sünden verhindert und Versäumnisse korrigiert werden. Wenn sie, die engagierten Bürger und phantasievolle, weitsichtige Persönlichkeiten nicht gewesen wären, hätten wir noch immer den häßlichen Markplatz mit dem Charme der Nachkriegszeit, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen. Auch der voreilige Abriß des alten Bahnhofsgebäudes wird immer noch von vielen Bürgern beklagt.
Wenn allerdings Herrr Veuskens die Bedeutung von historischen Funden nach ihrer Höhenlage bewertet, sollte er sich eine andere Freizeitbeschäftigung suchen. Da stimme ich einmal mehr unserem OB und auch Herrn Reyer zu, die sich wohl auch für die Erhaltung dieses historischen Glanzstücks aussprechen.
Michael Ritter (Sarstedt): Es wäre sinnvoller gewesen,den historischen Meldegang dort zu belassen,wo er ist und in die Galerie zu integrieren.So hätte man Touristen Geschichte an Ort und Stelle bieten können.
Nun wird alles abgerissen und nur ein Teil in der Galerie ausgestellt.Was mit dem Rest passieren soll,ist noch unklar.Hauptsache ist doch,dass Hildesheim seine Arneken-Galerie bekommt,da sind einige alte Steine doch egal.Viel wichtiger wäre ein neues Konzept,um die Innenstadt zu stärken.Aber bei diesen nicht eingeplanten Kosten wäre wohl der Investor abgesprungen.
Ein Stück Hildesheimer Geschichte wird so zerstört.Bedeutender wäre es gewesen,alles so zu belasssen,wie es entdeckt wurde.
Brummer nimmt Wohnsitz in Hildesheim
Nach Spitzengespräch mit dem OB: Erneut gemeinsame Erklärung aller Fraktionschefs im Rat der Stadt
Hildesheim (-dt). Der formale Streit um den Wohnsitz von Stadtbaurat Dr. Kay Brummer scheint vorerst beendet. „Die Fraktionsvorsitzenden bewerten die Zusage Dr. Brummers positiv, einen Wohnsitz in Hildesheim zu nehmen.“ Dieses Ergebnis des Spitzengesprächs im Rathaus wurde gestern der HAZ vorgelegt. ..(Auszug Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 27. Mai)
Henner Lenfers (Hildesheim): Lieben und singen kann man nicht zwingen! In Hildesheim wohnen kann man zwingen – aber Hildesheim lieben?
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Der Hildesheimer Citybeach geht in die zweite Runde. Ab dem 17. Juli können Stadtbummler auf dem Platz an der Lilie sechs Wochen lang im Strandkorb entspannen, Cocktails schlürfen oder auf dem feinen Sand Volleyball spielen. ...weiter

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