Die Struktur der Teams ist sehr unterschiedlich

Neben Teams, die nur ein Damenteam haben und maximal noch Jugendarbeit betreiben (Mülheim Shamrocks, Bochum Miners, Berlin Kobras) gab es in der Vergangenheit diverse Teams, die sich von ihrem Hauptverein losgesagt und selbständig gemacht haben (Hanau Witches, Nürnberg Hurricanes, Rüsselsheim Wolfpack) um die Vereins- und Spendengelder optimal ausnutzen zu können.

Andere Traditionsvereine betreiben oder betrieben die komplette Bandbreit (Munich Cowboys, Braunschweig Lions, Dresden Monarchs Diamonds, Kiel Lady Canes) und wieder andere waren eigenständig und haben sich dann einem Footballverein angeschlossen (z.B. Hamburg Blue Devilyns).

In den vergangenen Jahren kamen immer wieder neue Teams hinzu, auch kleinere Vereine versuchen die Anfragen von Frauen nach einem eigenen Team in die Tat umzusetzen, doch sind die Hürden für eine Neugründung hoch (Kapital, Trainer, Trainingsplätze/Hallen etc.) und oft reicht das Potential einer Stadt nicht für eine neue funktionierende Damen-Mannschaft aus.

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Endspiel in Köln - Doppelte Freude bei den Falconets

Groß war der Jubel bei den Cologne Falconets am Samstag voriger Woche, nachdem sie im Halbfinale der zweiten Damen-Bundesliga die Ladies der München Rangers mit 42:18 bezwungen hatten.

Dabei zeigte das Team von Head Coach Hans-Peter „Auge“ Weber das wohl beste Spiel in diesem Jahr, bei dem sich gleich mehrere Spielerinnen in die Scorerliste einreihen konnten. Jacqueline Beckers und Annike Byl gelang je ein Touchdown, Ajouly Eyffertt schaffte derer zwei und Running Back Joan Osagie gelangen sogar drei Touchdowns, die alleine schon zum Sieg gereicht hätten.

Durch diesen Erfolg haben die Falconets das Endspiel um die Meisterschaft der zweiten Damenbundesliga erreicht. Endspiel Gegner sind die Stuttgart Scorpions Sisters, die sich gegen die Braunschweig Lady Lions mit 14:6 durchgesetzt haben.

Und so konnten die Kölnerinnen dann gegen Ende der Woche zum zweiten Mal jubeln, als der Verband bekannt gab, dass das Endspiel in Köln stattfinden wird. Am 7. September treffen die beiden besten Damenteams der zweiten Liga in der Kölner Ostkampfbahn aufeinander. Kickoff wird um 17:00 Uhr sein. Der Eintritt ist frei.

Dazu dann auch ein sichtlich erfreuter Head Coach Hans Peter „Auge“ Weber: „Ich kann es nur immer wieder sagen, dass ich so unheimlich stolz auf meine Mädels bin. Mit dem Sieg im Halbfinale haben wir ein Statement abgegeben. Und jetzt nach das Finale zuhause. Besser können die Vorzeichen für uns doch gar nicht sein.“