
Vornehmes Tuch und Spitze, gepaart mit Lack und Leder: Diese Kleidung ist in Hildesheim unübersehbar, wenn das M'era-Luna-Festival tausende Fans der Wave-, Gothic- und Elektronic-Szene in die Stadt lockt. Auf dem Flugplatz findet dann eines der größten Festivals dieser Art in Europa statt. Das als "Zillo-Festival" bekannt gewordene Treffen der Szene fand im Jahr 2000 erstmals unter neuem Namen statt: Am 12. und 13. August stieg damals auf dem Flugplatz das "M'era Luna Festival 2000". Als Top-Act damals dabei: "Sisters of Mercy".

Einkaufen beim Festival-Gelände: (für weitere Informationen Punkte anklicken)
Taxi & Mietwagen, Telefon 05121/809040 oder 280790
Anrufsammeltaxi, Telefon 05121/66666
www.svhi-hildesheim.de
www.rvhi-hildesheim.de
Dommuseum

Das Dom-Museum Hildesheim ist Weltkulturerbe der UNESCO. Der Kern der Sammlungen und wertvollster Bestand sind die Kunstwerke, die zum Domschatz gehören: um mittelalterliche Schatzkunst des 11. bis 13. Jahrhunderts. Das älteste Stück, das Gründungsreliquiar, stammt sogar aus dem frühen 9. Jahrhundert. Zeugen des Mittelalters sind vor allem prächtige Handschriften, mit Perlen und Edelsteinen verzierte Reliquiare und kostbares Gerät wie Kelche, Altarkreuze und -leuchter sowie seidene Gewänder für den liturgischen Gebrauch. Das erst 1978 wiedereröffnete Dom-Museum bewahrt mit dem Schatz der Bischofskirche einen der ältesten Bestände sakraler Kunst, der dem Museum zugleich ein besonderes Gepräge verleiht. Die Kostbarkeiten des Hildesheimer Doms werden zu bestimmten Anlässen wie feierlichen Gottesdiensten oder Prozessionen immer noch gebraucht.
Weitere Infos unter www.dommuseum-hildesheim.de
Michaelis-Kirche

Seit 1985 ist St. Michael zu Hildesheim auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet. St. Michael, 1010 bis 1022 von Bischof Bernward von Hildesheim erbaut, ist ein Schlüsselwerk der mittelalterlichen Kunst. Der Grundriss der doppelchörigen Basilika ist durch strenge Symmetrie gekennzeichnet. Im Langhaus wechseln vier Eckpfeiler mit paarweise gekoppelten, würfelkapitelletragenden Rundstützen ab. Dieser einem bis dahin unbekannten Rhythmus folgende, den Aufriss des Mittelschiffs bestimmende Stützenwechsel war eine der erfolgreichsten Erfindungen der ottonischen und romanischen Kunst. St. Michael bewahrt eine bedeutende Zahl von historischen Ausstattungsstücken wie beispielsweise die bemalten Stuckreliefs der Chorschranken und die breite bemalte Holzdecke.
Weitere Infos unter www.michaelis-gemeinde.de
Roemer- und Pelizaeus-Museum

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim ist ein Haus mit breitem Spektrum. Es besitzt eine der wichtigsten Altägypten-Sammlungen der Welt. Den Grundstock dieser Sammlung verdankt das Museum dem Hildesheimer Kaufmann Wilhelm Pelizaeus (1851 – 1930), der als Unternehmer und Bankier in Ägypten tätig war. Dort wurde sein Interesse an altägyptischer Kunst geweckt, und er begann, sich eine eigene kleine Sammlung anzulegen. Später förderte und finanzierte er aus eigenen Mitteln zahlreiche Grabungen in Giza, wodurch ihm aufgrund der Fundteilung weitere Objekte zugesprochen wurden. Ausserdem besitzt das Museum eine der schönsten und ältesten Alt-Peru-Sammlungen Europas sowie Austellungsstücke aus China und zum Thema "Voodoo".
Weitere Infos unter www.rpmuseum.de
Knochenhaueramtshaus

Das ursprünglich im Jahr 1529 gebaute Knochenhaueramtshaus ist das bekannteste Fachwerkhaus in Hildesheim. Es war das Gildehaus der Fleischer (Knochenhauer). Wie die Zunfthäuser der anderen Hildesheimer Handwerkervereinigungen steht das zur deutschen Renaissance zählende Gebäude am Marktplatz, gegenüber dem Rathaus. Durch die repräsentative Gestaltung der Fassade wird das Knochenhaueramtshaus gelegentlich als das schönste Fachwerkhaus der Welt bezeichnet. Das 26 Meter hohe Gebäude wurde bei der Bombardierung Hildesheims am 22. März 1945 vollständig zerstört. Obwohl es selbst nicht von Bomben getroffen worden war, wurde es von dem Brand erfasst, der nahezu die gesamte Innenstadt vernichtete. Das Knochenhaueramtshaus galt vielen Hildesheimern als das Symbol Alt-Hildesheims schlechthin, und so blieb der Wunsch nach seiner Wiederherstellung stets lebendig.
Weitere Infos unter www.knochenhaueramtshaus.com
Historischer Marktplatz

Der Marktplatz wurde, nach dem Alten Markt und dem Andreasplatz, erst relativ spät zum Handels- und Lebenszentrum der Stadt. Hier stellten sich in der Frühen Neuzeit Bürgerschaft und Gilden in repräsentativen Bauten dar. Als einzige von diesen überstanden Rathaus und Tempelhaus, wenn auch erheblich beschädigt, den verheerenden Bombenhagel im März 1945. Der Wiederaufbau erfolgte zunächst auch hier im Stil des Nachkriegsfunktionalismus. Erhalten blieb bloß der als Rolandbrunnen bekannte Marktbrunnen. In wenigen Jahren wurden das Tempelhaus, das ursprünglich aus 1598 stammende Wedekindhaus, das Knochenhaueramtshaus und das benachbarte Bäckeramthaus rekonstruiert. Der seither Historischer Marktplatz genannte Platz bietet heute wieder ein geschlossenes Bild und ist touristischer Mittelpunkt der Stadt.
Weitere Infos unter www.hildesheim.de