
Diese Waffen wurden 2009 per Lastwagen zum Einschmelzen transportiert. Landeten nicht alle im Ofen? Foto: Gossmann
Hildesheim/Hannover (cwo) - Ein Mitarbeiter der Zentralen Polizeidirektion Hannover steht im Verdacht, Waffen unterschlagen zu haben, die eigentlich vernichtet werden sollten. Der Mann arbeitete in der landesweiten Waffen-Sammelstelle der Polizei in Hildesheim. Bei ihm zu Hause wurden bei einer Durchsuchung unter anderem 20 Gewehre und ein scharfer Revolver gefunden, zudem Munition und Zubehör.
Die Ermittler prüfen jetzt, ob es sich be den Waffen um sichergestellte Tatwaffen oder um Teile des Arsenals handelt, das zahlreicher Bürger freiwillig zur Verinchtung abgegeben haben. Laut Staatsanwaltschaft gibt es Hinweise darauf, dass der Verdächtige die Waffen verkaufen wollte. Er ist gefeuert worden.
Veröffentlicht am 07.11.2012
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