Ochtersum (cha) - Rund eineinhalb Jahre ist es gut gegangen, jetzt hat das Wildgatter im neu angelegte „Steinbergium“ seinen ersten Fall von Vandalismus. Dabei sind es nicht die offen im Raum stehenden Exponate wie etwa das Rehkitz, die den Unbekannten zum Opfer fielen, sondern zwei eher unscheinbare Details, für die die Mitglieder des Fördervereins aber viel Zeit und Kreativität aufgewandt haben.
Die Täter zerstörten zwei ausgestopfte Vögel, eine Eule und einen Grünspecht, die den Besucher von „Deutschlands kleinstem Naturkundemuseum“ (Förderverein Wildgatter) bisher aus hohlen Dekorations-Stämmen anschauten. „Am meisten ärgert mich, dass sie der Eule einfach den Kopf abgedreht haben“, sagt Fördervereins-Chef Hans-Uwe Bringmann. Vorstandsmitglied Ingelore Lauer war der Schaden Anfang der Woche aufgefallen. Wie lange sich das „Steinbergium“ schon in diesem Zustand befand, lässt sich nicht sagen. Aber die Täter müssen zwischen 7 Uhr morgens und 18 Uhr abends zugeschlagen haben. „Zu dieser Zeit ist das Museum für jedermann geöffnet“, sagt Bringmann.

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