
Wer sich so richtig auf den Wilden Westen einstimmen möchte, der sollte schon auf der Fahrt nach Hasselfelde eine Country-CD einlegen. Dort angekommen, fängt gleich nach dem Kassenhäuschen der Wilde Westen an. Die Mainstreet, eine staubige Hauptstraße, ist das Herz von Pullman-City. Hier gibt es keine Parkplätze oder riesige Schaufensterscheiben. In dieser Stadt wird das Pferd vor dem Saloon geparkt, nebenan verrichtet der Sheriff seine Arbeit und in den verschiedenen Saloons wird nicht nur Whisky, sondern auch Apfelschorle ausgeschenkt.
Ebenfalls an der Hauptstraße: kleine Geschäfte, in denen indianischer Schmuck angeboten wird, ein Schießstand, eine Sattlerei und natürlich Läden, in denen Western-Outfits und Spielsachen angeboten werden. Wer mag, rüstet hier seinen Nachwuchs für das Abenteuer aus. Aber die fremde Stadt ist ohne Colt und Cowboyhut zu erkunden. Und keine Angst, geschossen wird nicht, denn Pullman-City ist gewaltfrei. Und nicht nur das. Hier gilt das Motto "Mit den Tieren zurück zur Natur". So kommen auch Pferdefans auf ihre Kosten. Kinder dürfen auf Ponys über das Gelände reiten, vorbei an einem Fort, an Tipis, Totempfählen, einer Goldwäscherei und einem Bogenschießstand. Bisons in einem Gehege nehmen keine Notiz von den Touristen, die Tiere liegen in der Sonne und dösen oder fressen. Anfassen ist hier streng verboten, denn die Kollosse können gefährlich werden. Ausdrücklich erlaubt ist Tätscheln hingegen im Streichelzoo.
"Kaufen Sie diese Wundermedizin", ruft ein Wild-West-Doktor und lockt große und kleine Patienten an. Mit Späßen, die auch Kinder verstehen, unterhält er die Menschen in seinem "Wartezimmer" unter freiem Himmel. Mit der Eintrittskarte erhalten die Gäste einen Zettel, auf denen die Darbietungen des Tages, Ort und Zeit stehen. Jede Stunde wird etwas geboten. Höhepunkt ist eine einstündige Wild-West-Show auf der Mainstreet. Buffalo Bill etwa erzählt, wie einst Siedler und Indianer friedlich miteinander lebten und wie sich dieses Leben mit der Zeit veränderte. Postkutschen jagen mit atemberaubender Geschwindigkeit über die staubige Piste, Indianer reiten freihändig und ohne Sattel hinterher.
Aber Achtung: Nach einem Besuch in Pullman City wünschen sich nicht nur Mädchen ein Pferd. Cowboys und Indianer werden Eltern mit Sicherheit noch einige Tage nach dem Ausflug begleiten.
Familie: Pullman-City können Eltern und Kinder gemeinsam erkunden.
Hier ist es auch möglich, dass jeder auf eigene Faust etwas erlebt.
Wenn es den Kindern im Erdhaus der Mandan-Indianer zu langweilig ist,
dürfen sie sich etwas auf dem großen Spielplatz austoben. Das ganze
Gelände lädt zum Cowboy-und-Indianer-Spiel ein.
Zeit: Täglich 10 bis 1 Uhr nachts bis zum 1. November.
Preise: 4 Jahre bis 1,30 Meter in Begleitung der Eltern zahlen 6 Euro,
1,31 m bis 16 Jahre 9 Euro, ab 17 Jahre 13 Euro, Geburtstagskinder
(Ausweis vorlegen) und Rollstuhlfahrer haben freien Eintritt,
Sonntag Special: 2 Erwachsene und alle Kinder bis 14 Jahre 30 Euro.
Ein Hamburger mit Pommes kostet 4,50 Euro.
Anfahrt: Fahrtzeit von Hildesheim anderthalb Stunden. Die A 7 südwärts,
in Rhüden auf die B 82 abfahren, Richtung Langelsheim/Goslar, weiter
ostwärts am Nordrand des Harzes entlang bis Blankenburg. Dort abfahren
weiter Richtung Hasselfelde.
Wetterfaktor: Wie so vieles, ist auch Pullman-City bei Sonne am schönsten.
Aber auch wenn der Himmel nicht wolkenfrei ist, können die Besucher hier
einiges erleben. Allerdings fällt die Wild-West-Show bei aufgeweichtem
Boden nicht so rasant aus.
Extra: Stündlich werden in Pullman-City Shows geboten. Für Wanderer und
Sternreiter stehen Stallungen und Paddocks und Übernachtungs-
möglichkeiten bereit. Übernachtungen sind in Blockhäusern möglich.
Live-Bands wie "Big Moose Dance" treten auf und in der St. Peters Church
können sich Paare das Ja-Wort geben. www.pullmancity-2.com
Waren Sie auch schon einmal hier? Wie hat Ihnen der Ausflug gefallen?
26. – 28.05.2012: Westernpferd
Zu diesem Event haben wir uns zwei erfahrene Reiter eingeladen. Zum einen Kay Wienrich und zum Anderen Jörg Pasternak, die während dieses Wochenendes den Zuschauern verschiedene Vorführungen rund um das Pferd zeigen werden.
Jörg Pasternak wird mit einer Reining Show begeistern, während uns Kay Wienrich etwas zum Reining darstellen wird.
Außerdem wird es für unsere Kinder eine kleine Putzstunde am Stall geben und wir werden voraussichtlich wieder unser Quarter Mile Race veranstalten, bei dem verschiedene Reiter gegeneinander ein Wettrennen veranstalten. Live Musik
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