
In einer Ausstellung mit über 200 Exponaten dreht sich alles rund ums Thema "Schnarchen" – inklusive Geschichte und therapeutischer Möglichkeiten. Das beginnt bei Dionysos, dem griechischen Gott des Weines und Fruchtbarkeit, der als dokumentierter Schlafapnoeiker (Schnarcher mit gefährlichen Atempausen) mit einem Thyrsosstab immer wieder geweckt wurde und reicht bis in die heutige Zeit, in der über ambulante Diagnosesysteme das Schnarchen analysiert und mit nasaler Überdruckbeatmung therapiert wird. Das Museum zeigt Nasen-und Mundprothesen aus mehreren Jahrhunderten bis hin zu Ohrkerzen, modernen Antischnarchmitteln sowie schnarchenden Teddys und Puppen.
Die 1993 gegründete Alfelder Schlafapnoe-Gesellschaft (ASG) ist die älteste Selbsthilfegruppe für Schlafapnoeiker in Deutschland. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Aufklärungsarbeit über das Schnarchen und dessen gesundheitliche Folgen zu leisten.
Familie: Für "Schnarcher" bestimmt aufschlußreich...
Zeit: Mittwoch, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr, Führungen
nach Absprache
Preise: Der Eintritt ist frei
Anfahrt: von der B3 bzw. B1 auf die L485, das Museum ist ausgeschildert
Wetterfaktor: Bei schlechtem Wetter ein netter, lehrreicher Ausflug
Extra: Weitere Infos unter www.schnarchmuseum.de
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