Im Alter besonders wichtig

Heute weiß man: je inaktiver der Lebensstil, desto früher zeigen sich altersbedingte Veränderungen. Die Motorik und der Gleichgewichtssinn lassen nach und eine Reduktion der Muskelmasse, vor allem in den unteren Extremitäten, ist die Folge. Die Maximalkraft nimmt bereits ab dem 30. Lebensjahr bis zum etwa 50. Lebensjahr jedes Jahr langsam ab. Laut der Hochschulambulanz der Universität Potsdam ist in der sechsten Lebensdekade eine beschleunigte, nicht lineare Abnahme von 15 Prozent an Muskelkraft und in der achten Dekade sogar von bis 30 Prozent zu beobachten.

Fakt ist: Durch Krafttraining kann den altersbedingten Einschränkungen mit großem Erfolg entgegengewirkt werden. Maßgeblich für den Erhalt der Kraftleistungsfähigkeit ist eine Zunahme der Muskelmasse. Eine Optimierung der motorischen Fähigkeiten spielt dabei eine wichtige Rolle. Für eine Steigerung der Muskelmasse ist eine Intensität von rund 60-85% der erreichbaren Maximalkraft sinnvoll (8-12 Wiederholungen). Für gesunde Ältere sind zwei Trainingseinheiten in der Woche ideal. Die Mediziner kommen zu dem Schluss, dass ein Krafttraining, auch mit höheren Intensitäten, zur Reduktion der Sarkopenie und zum Erhalt der motorischen Fähigkeiten sinnvoll und notwendig ist. Nebenwirkungen sind selten.

Besonders im Frühjahr steigt die Zahl der Anmeldungen in Fitnesstudios

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