
Die Erlebniswelt Steinzeichen ist ein 15 Hektar großer Kultur- und Freizeitpark
im stillgelegten Teil des Steinberger Steinbruchs bei Rinteln/Niedersachsen. Der Themenpark ist in den letzten acht Jahren stetig gewachsen und 2007 zu einem „Best-of-Sciene-Center“ gekürt worden. Das Konzept bindet die Besucher ein, setzt auf Interaktion und vermittelt die beiden Schwerpunktthemen „Faszination Stein“ und „Wunder des Lebens“ mal wissenschaftlich, mal spielerisch, aber immer erlebnisreich.
Begonnen hat alles mit der EXPO 2000: Das Steinzeichen war dezentrales Exponat der Weltausstellung. Im Garten der Nationen, in dem Vertreter von rund 160 Nationen seinerzeit landestypische Sträucher gepflanzt haben, lebt die Expo bis heute weiter. Das Wahrzeichen des Steinzeichens ist der Jahrtausendblick, ein Treppenbauwerk mit 156 Stufen, das einen Blick in den aktiven Teil des Steinbruchs ermöglicht.
Der Streichelzoo wurde um einen Schafstall und „Burg Schlappohr“ ergänzt. Das Amphittheater wurde über die Winterpause fertig gestellt. Hier wird künftig
monatlich das Mach-Mit-Theater „Max & Moritz“ aufgeführt – das erste Mach-Mit-Theater in einem bundesdeutschen Freizeitpark. Im neu angelegten Biotop lässt sich die Flora und Fauna hautnah erfahren. Ein Niedrigseilgarten mit zahlreichen Stationen fordert angehende Kletterer. Wer hier seine ersten Schritte ohne direkten Bodenkontakt absolviert hat, kann den neuen Kletterfelsen erklimmen oder gleich zur Kletterschule am Jahrtausendblick wechseln, Norddeutschlands höchster Kletterwand.
Der neu angelegte Parcours der Sinne regt die Sinne an. Das neue, 60 Meter lange Kriechtunnel-Labyrinth bietet Einblicke in die Welt der Wurzeln und Würmer – man schaut sich einfach die Welt von unten an. Außerdem neu: Pyramiden-Kletterberg, Boulderberg mit Rutschenhügel, Stony-Naturwerkstatt nach Landart (aus Steinen Türme bilden), Fische streicheln oder Kreativ-Werkstatt (Fossilien und Muscheln gießen, Buttons herstellen). Das Reich der Urmenschen wurde komplettiert und bietet im alten Sprengstoffbunker die fünf Millionen Jahre Evolutionsgeschichte zum Anfassen.
An Norddeutschlands höchster künstlicher Kletterwand findet jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr ein Top-Rope-Klettern am Fuße des Jahrtausendblicks statt. Die Kletterschule bietet zudem wöchentliche Schnupperkurse für all jene, die noch nie in der „Wand“ hingen sowie „Könner“.
Attraktionen:
Garten der Nationen, Medientunnel, Naturstein-Kabinett, Themen-Kino, Haus der Mineralien, Bauhütte, Jahrtausendblick, Steinbruch, Steine im Fluss, Wunder des Lebens, Skulpturenpfad, Urmenschen, Haus der Religionen und mehr.
Mach-Mit-Angebote (sämtliche Angebote sind kostenfrei und im Eintrittspreis enthalten): Steinzeichen-Rallye, Natur-Erlebnis-Kindergarten, Kletterwand, Streichel-Zoo, Zen-Garten, Kunst und Spiel am Bistro/Café, Uhu-Beobachtungsstation, Steine im Fluss, Mikro-Welt, Schatzsuche im Edelsteinsandkasten, Abenteuer Goldrausch, Sandspiele, Archi & Uri, Klopfplatz, Mammutskelett ausgraben, Haifischzähne suchen, Erosion, Mineralien-/Fossilienfundgrube und mehr.
Das Mitführen von Hunden an der Leine ist erlaubt.
Familie: Ein Paradies für aktive Kinder, Kultur und Freizeit für die Erwachsenen
Zeit: 2. April bis 6. November täglich von 10 - 19 Uhr, Einlass bis 17 Uhr,
Anlagen werden um 19 Uhr, Park wird um 20 Uhr geschlossen. Für Gruppen
kann auf Anmeldung früher geöffnet bzw. geschlossen werden
Preise: Kinder (3-14 Jahre) 6,90 Euro, Erwachsene 9 Euro. Ermäßigt 8 Euro
Gruppen ab 20 Personen erhalten 10% Rabatt, Familien 15% Rabatt
Anfahrt: Rinteln (OT Steinbergen), BAB 2 Abfahrt Bad Eilsen, Kreuzungs-
bereich L 443/L 442. Parkplatz kostenfrei für Parkbesucher direkt neben
der BAB 2 / Nordseite
Wetterfaktor: Bei trockenem Wetter macht es natürlich besonders viel
Spaß. Bistro/Café, viele Inneneinrichtungen, Grillhütten und der Shop
laden auch bei Regen zum Verweilen und Staunen ein.
Extra: Kindergeburtstag im Indianer-Tipi bei Lagerfeuer und Stockbrot - als
kulinarische Reise in die Steinzeit mit Frischgegarten, vom Holz befeuerten
Urzeitofen zum südafrikanischen Met aus dem Trinkhorn. Weitere Infos
unter www.steinzeichen.de
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