Termine

Welpenspiel

Jeden Freitag von 15 bis 16 Uhr veranstaltet das Tierheim Hildesheim unter der Leitung von Christiane Nothe ein Welpenspiel. Hundekinder im Alter zwischen der 8. und 16. Wochen erlernen hier Sozialverhalten, üben Geschicklichkeit und bauen spielerisch die Bindung zu Frauchen/ Herrchen auf. Hier bilden Sie die Basis für einen "gesellschaftsfähigen" Hund.

Die Kursgebühr beträgt 6,-€ pro Teilnahme.

Anmeldung und weitere Infos bei Christiane Nothe, Tel: (05121) 44527

Reportage

Wer kann diesen Blicken widerstehen?

Alt, krank, nicht besonders hübsch: Solche Tiere sind schwer zu vermitteln. Dabei sind die auf dieser Seite gezeigten Tierheim-Bewohner allesamt absolut liebenswert – fand Fotografin Julia Moras. Sie hat die unfreiwilligen Dauergäste porträtiert und hofft, dass sie doch noch ein Zuhause finden ...weiter

Stoppt den grausamen Welpenhandel

Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober fordert der Tierschutzbund ein striktes Vorgehen gegen den illegalen Welpenhandel. ..weiter

Wenn zwei sich beißen…

Hundekämpfe arten häufig in einer „bissigen“ Auseinandersetzung aus. Die Hundebesitzer sind dann meistens bemüht, die Streithähne zu trennen. Nicht selten endet dies für die Beteiligten – Tier und Mensch – mit einer Verletzung. Wer ist dann dafür verantwortlich? „Grundsätzlich haftet der Hundehalter“, antwortet die D.A.S. Expertin Anne Kronzucker. "Verletzt ein Tier einen Menschen oder beschädigt eine Sache – als solche werden auch andere Tiere behandelt – dann ist der Tierhalter verpflichtet, den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen (§ 833 Bürgerliches Gesetzbuch).“ Allerdings liegt die Haftung bei einer Massenbeißerei bei allen Tierbesitzern der beteiligten Hunde: So entschied zumindest das Landgericht Mainz (Az: 3 S 8/04). Dem Gericht lag folgender Fall vor: Bei einer Beißerei mehrerer Hunde hatte einer der Hundehalter versucht, die Tiere zu trennen. Für die dabei erlittenen Verletzungen mussten laut Gericht alle Halter der beteiligten Tiere gleichermaßen haften. Diese Haftungsaufteilung muss jedoch von anderen Gerichten nicht übernommen werden. (Quelle: D.A.S. Rechtsschutzversicherung)

Zum Tierarzt auf der Überholspur?

Selbst Tiere werden manchmal krank und müssen dann zum (Tier-)Arzt – meist mit dem Auto von Herrchen oder Frauchen. Allerdings sollten Tierbesitzer sich dabei trotz der Sorge um den tierischen Liebling an die Verkehrsregeln halten: Das Amtsgericht Koblenz (Az. 2010 Js 43957/12.34 OWi) verhängte gegenüber einer Hundebesitzerin eine Geldbuße wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um 28 km/h. Deren Hund war lebensbedrohlich erkrankt und Frauchen wollte ihn schnellstmöglich zum Arzt bringen, indem sie schneller fuhr als erlaubt war. „Allerdings berücksichtigte das Gericht die besondere Stresssituation der Tierbesitzerin“, ergänzt die Rechtsexpertin der D.A.S. Daher betrug die Geldbuße nur 35 Euro anstatt der Regelgeldbuße von 80 Euro. (Quelle: D.A.S. Rechtsschutzversicherung)

Freie Platzwahl für Hunde?

Ob beim Friseur oder in der Boutique um die Ecke: Nicht selten treffen Kunden in Geschäften auf einen Hund, dessen Besitzer dort arbeitet. Ein beliebter Platz ist dabei der Eingangsbereich – schließlich hat man da als Hund alles im Blick. „Wenn das Tier allerdings ein gefährliches Hindernis darstellt, über das Kunden stürzen könnten, sind Herrchen oder Frauchen in der Pflicht“, warnt die D.A.S. Juristin und verweist auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm (Az. 19 U 96/12). Demnach muss der Hundebesitzer als Tierhalter damit rechnen, bei einem Sturz eines Kunden mit anschließender Verletzung für Schadenersatz bzw. Schmerzensgeld aufzukommen. (Quelle: D.A.S. Rechtsschutzversicherung)

Fotogalerie

Bilder aus dem Tierheim während des Drehs zur Weihnachtsfolge des Tierjournals. ..weiter

Neues Hunde-Gesetz

Herrenloser Hund unbekannter Herkunft? Das soll es künftig nicht mehr geben. Denn ab sofort müssen die Vierbeiner einen Identifikationschip unter dem Fell tragen und außerdem haftpflichtversichert werden. Das schreibt das neue Hundehaltergesetz vor, das am 1. Juli in Kraft getreten ist. ..weiter

Impfen ja – aber nicht zu oft

Tierärztin Anja Beschorner erklärt, wann Tiere gegen welche Krankheiten geimpft werden sollten – und welche Risiken es gibt. ..weiter

Zur Ferienzeit unerwünscht

Plötzlich und unbemerkt standen zwei Käfige vor der Tür des Hildesheimer Tierheims. In dem einen hockten dicht aneinander gedrängt drei Kaninchen, ein ausgewachsener Rammler und zwei kleine Babys; in dem anderen saß das Muttertier mit zwei weiteren Jungen. Die sechs Langohren wurden einfach ausgesetzt.  ..weiterlesen