Die Lage in den Kommunen (Stand Mai 2018)

Hildesheim

Hildesheim

47 Kinder unter drei Jahren und 60 im Kindergartenalter stehen noch ohne Platz da. Die Stadt will bis zum 1. August versuchen, alle Ansprüche zu decken. Wer leer ausgeht, bekomme mit Sicherheit im Kita-Jahr 2019/20 einen Platz.

Alfeld

Alfeld

Die Stadt kann zum 1. August alle Ansprüche erfüllen und sieht sich auch für den weiteren Verlauf des Kindergartenjahres gerüstet.

Algermissen

Algermissen

Bei den Krippen kann es eng werden. „Wir können wohl drei bis vier Wunschtermine nicht erfüllen“, fürchtet der stellvertretende Verwaltungschef Frank-Thomas Schmidt. Die Betroffenen könnten aber nachrücken, wenn bisherige Krippenkinder drei Jahre alt werden und in den Kindergarten wechseln.

Bad Salzdetfurth

Bad Salzdetfurth

Im Krippenbereich wird es eng, auch Tagesmütter arbeiten aktuell mit Wartelisten.

Bockenem

Bockenem

Nach heutigem Stand sind laut Bürgermeister Rainer Block alle Betreuungswünsche erfüllbar, das gilt auch für Kinder, die im weiteren Verlauf ein Jahr oder drei Jahre alt werden und nachrücken.

Diekholzen

Diekholzen

In Einzelfällen kann die Aufnahme eventuell leicht verschoben werden, heißt es im Rathaus. Insgesamt und aufs ganze Kita-Jahr bezogen könnten aber alle Kinder unterkommen.

Elze

Elze

Aktuell fehlen zwei Kindergartenplätze, zudem sind vier Kinder im Bereich Krippe/Tagespflege nicht versorgt. Die Stadt bemüht sich noch um Lösungen.

Freden

Freden

Bis März nächsten Jahres glaubt die Gemeinde laut Bürgermeister Wolfgang Heimann, alle Kinder unterbringen zu können. Danach wird es in den Kindergärten eng. Eine Option – die auch in anderen Kommunen in Absprache mit den Eltern nicht unüblich ist: Die Kinder bleiben nach ihrem dritten Geburtstag bis zum Sommer in der Krippe.

Holle

Holle

Zum 1. August und auch danach hat die Gemeinde nach heutigem Stand für jeden einen Platz. Allerdings kann wohl nicht jeder, der das möchte, einen Ganztagsplatz erhalten.

Lamspringe

Lamspringe

Bürgermeister Andreas Humbert sieht keine Probleme.

Giesen

Giesen

Krippe und Tagespflege sind weitgehend ausgebucht, es soll aber, wie auch bei den Kindergärten, reichen.

Harsum

Harsum

Es wird jetzt schon im Einzelfall knapp, einem Gutachten zufolge steigt vor allem im Krippenbereich die Nachfrage. Die Gemeinde reagiert mit massiven Investitionen, um zumindest in den nächsten Jahren alle Kinder versorgen zu können. Konkret sollen 2019 und 2020 insgesamt vier neue Krippen- und drei neue Kindergartengruppen entstehen.

Leinebergland

Leinebergland

Die Kommune erlebte wie berichtet im Vorjahr einen außergewöhnlichen Babyboom – und das hat Folgen: Zum 1. August fehlen 30 Krippen- und 20 Kindergartenplätze. Wer leer ausgeht, entscheidet ein Beirat, der je zu einem Drittel aus Eltern, Träger-Vertretern und pädagogischen Fachkräften besteht. Das Gremium geht nach sozialen Kriterien. Zum 1. Januar 2019 sollen 25 neue Kindergartenplätze in Eime entstehen. Die Verwaltung erarbeitet Vorschläge für eine neue Krippe.

Nordstemmen

Nordstemmen

Die Gemeinde gab keine Stellungnahme ab und verwies auf andere Aufgaben und die kurzfristige Fristsetzung (Anfrage der HAZ am Montag, Zeit bis Freitag). Allerdings war Nordstemmen in der Vergangenheit Vorreiter bei der Kinderbetreuung im Landkreis, hatte stets eine höhere Versorgungsquote als andere Kommunen.

Sarstedt

Sarstedt

Bürgermeisterin Heike Brennecke geht davon aus, dass alle, die wollen, auch einen Platz für ihre Kinder bekommen – wenn auch nicht immer in der Wunsch-Einrichtung. Auch im weiteren Verlauf des Kita-Jahres könne die Stadt alle Rechtsansprüche erfüllen.

Schellerten

Schellerten

Stand heute kann die Verwaltung zum 1. August allen Kindern einen Platz geben. Im weiteren Verlauf des Kindergartenjahres kann es durch Nachrücker eng werden.

Sibbesse

Sibbesse

Bei den Kindergärten reichen die Plätze, bei den Krippen gibt es neun Bewerber für fünf freie Plätze. Durch Nachrücker kann sich die Situation im weiteren Verlauf des Kita-Jahres noch verschärfen.

Söhlde

Söhlde

 Ab Sommer fehlen 26 Krippen- und sechs Kindergartenplätze. Die Gemeinde hofft, einen Teil der Betroffenen Kinder in einer neuen Tagespflegestelle betreuen zu können – für alle findet sie aber nach dem aktuellen Stand keinen Platz.