Handball, 3. Liga

28:21 – HC Eintracht siegt trotz personeller Ausfälle souverän

Plauen/Hildesheim - Trotz corona-bedingter Ausfälle siegten die Drittliga-Handballer des HC Eintracht Hildesheim souverän mit 28:21 beim SV 04 Plauen-Oberlosa.

Der Hildesheimer Martin Schmiedt trifft gegen Plauens Torwart Benas Vaicekauskas. Foto: Michael Taeger

Plauen/Hildesheim - Die Drittliga-Handballer des HC Eintracht Hildesheim haben die Auswärtsaufgabe beim SV 04 Plauen-Oberlosa souverän gelöst. Sie gewannen dort am Samstagabend mit 28:21.

Wie im Vorfeld berichtet, gibt es beim HC Eintracht Corona-Probleme. Deshalb standen nicht alle Akteure zur Verfügung. So fehlten neben Spielmacher Sören Kress, der aufgrund gesundheitlicher Probleme schon länger ausfällt, auch Rechtsaußen René Gruszka und Moritz Schade.

Corona bei beiden Teams

Allerdings hatten auch die Gastgeber etliche Ausfälle zu verkraften. Der Grund: ebenfalls Corona. So stand der Tabellenletzte auf ziemlich verlorenem Posten. Den Männern aus Plauen fehlte im Angriff die Durchschlagskraft. Die Einträchtler hatten oft leichtes Spiel und konnten einige Bälle abfangen – sehr zur Freude von Linksaußen Lothar von Hermanni, der einige erfolgreiche Tempogegenstöße lief.

Auch Gruzska-Vertreter Kay Behnke machte auf Rechtsaußen seine Sache gut und steuerte einige Treffer bei. So setzten sich die Gäste frühzeitig auf 9:5 und 12:8 ab. Auch, weil Torwart Konstantin Madert einige freie Würfe des Gegners entschärfte. Zur Pause stand es 13:9 für Eintracht.

Vor nur wenigen Besuchern entwickelte sich in der zweiten Hälfte eine Partie mit Testspielcharakter, denn am Sieg der Einträchtler gab es nie Zweifel. Ob die Rückraumer Marko Matic, Jakub Tonar oder Kreisläufer Nikolaos Tzoufras – alle trugen sich mehrmals in die Torschützenliste ein. Über 16:10, 20:11 und 24:16 steuerten die Gäste einem ungefährdeten 28:21-Erfolg entgegen.

Partie mit Testspielcharakter

Der Abwehrblock packte nicht mehr mit allerletzter Konsequenz zu, weshalb auch die Gastgeber noch zu einigen Treffern kamen. Kreisläufer Jakub Kolomaznik und Rückraumer Ladislav Brykner (jeweils 5) waren die besten Werfer des SV 04. Eintrachts bester Schütze war Lothar von Hermanni (9/3). Matic und Tonar trafen je viermal.

In der Tabelle baute HC Eintracht seine Bilanz auf 18:2 Punkte aus. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Bätjer liegt weiter klar auf Aufstiegsrundenkurs.

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