Ausbreitung des Virus

29 neue Corona-Fälle im Landkreis Hildesheim – mehr Intensivpatienten

Kreis Hildesheim - Das Gesundheitsamt meldete am Freitag eine vergleichsweise moderate Zahl an neuen Infektionen. Vor allem in einem Bereich der Kreisstadt gab es einen deutlichen Rückgang.

Desinfektions-Geräte gehören zu den Instrumenten im Kampf gegen das Coronavirus. Foto: Werner Kaiser

Kreis Hildesheim - Der Landkreis Hildesheim hat am Freitagnachmittag 29 neue Corona-Infektionen im Kreisgebiet gemeldet. Das ist ein recht moderater Wert, am Vortag waren es 40 gewesen. Die Zahl der akut infektiösen Einwohner ging von 332 auf 324 zurück. Im Zuge dessen sank auch die Sieben-Tage-Inzidenz wieder spürbar. Allerdings gibt es nun wieder in allen Kommunen Fälle – für Holle, zuletzt ohne laborbestätigte Infektion, meldete das Gesundheitsamt am Freitag zwei Betroffene.

Die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus gab das Gesundheitsamt am Freitag mit 37 an, das war einer weniger als am Vortag. Neun Betroffene lagen auf der Intensivstation, einer mehr als am Donnerstag. Vier von ihnen mussten beatmet werden, am Vortag waren es noch fünf.

Rückgang in Hildesheim

Auffällig ist zudem, dass der Anteil der über 80-Jährigen unter allen Infizierten immer noch sehr groß ist, am Freitag gab es 40 Betroffene in dieser Altersgruppe. Das waren allerdings immerhin drei weniger als am Vortag.

In Hildesheim und mehreren anderen Kommunen sank die Zahl der Infektiösen, in einigen stieg sie aber auch. In Hildesheim fiel die Gesamtzahl von 116 auf 108. Die Entwicklung in den einzelnen Postleitzahlen-Bereichen: 31134 – von 19 auf 14, 31135 – von 20 auf 19, 31137 – von 48 auf 44, 31139 – von zwölf auf 13 und 31141 – von 17 auf 18.

Wo es steigt und wo es sinkt

Außerdem sank die Zahl der akut Infizierten in Bockenem (elf auf zehn), Lamspringe (acht auf fünf), Nordstemmen (15 auf 13), Sarstedt (37 auf 36), Schellerten (zehn auf acht) und Söhlde (29 auf 28.)

Gestiegen ist die Zahl in Alfeld (16 auf 19), Bad Salzdetfurth (23 auf 24), Elze (elf auf zwölf), Giesen (21 auf 23) und Harsum (sechs auf sieben). Unverändert sind die Daten für Algermissen (zehn), Diekholzen (einer), Freden (zwei), Leinebergland (fünf) und Sibbesse (elf).

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