Corona-Pandemie

2Gplus: Hildesheimer Bernward-Krankenhaus verschärft Corona-Regeln für Besuche

Hildesheim - Das Hildesheimer Bernward-Krankenhaus verschärft die Corona-Regeln für Besucher und Besucherinnen – künftig gilt 2Gplus. Das Krankenhaus schafft dafür aber auch ein neues Angebot.

Das Hildesheimer Bernward-Krankenhaus führt wegen der derzeitigen Corona-Lage 2Gplus für Besucherinnen und Besucher ein. Foto: Chris Gossmann (Symbolbild)

Hildesheim - Das Hildesheimer Bernward-Krankenhaus (BK) reagiert auf die steigenden Corona-Zahlen und verschärft ab dem heutigen Montag seine Besuchsregeln: Künftig dürfen nur noch Geimpfte und Genese mit tagesaktuellem negativen Test das Krankenhaus betreten. Es gilt damit 2Gplus.



„Mit diesen Maßnahmen möchten wir weiterhin Besuche ermöglichen und gleichzeitig unsere Patientinnen und Patienten sowie unsere Mitarbeitenden schützen, um die Gesundheitsversorgung in der Region zu sichern“, betont BK-Geschäftsführer Stefan Fischer.

Teststation neben dem BK

Am Eingang wird künftig der Impfstatus kontrolliert, ebenso wird überprüft, ob alle Personen ab sechs Jahren einen negativen Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist und an einer zertifizierten Teststelle gemacht wurde, oder einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorweisen kann. Besucherinnen und Besucher dürfen das Krankenhaus dann ausschließlich über den Haupteingang betreten.



Wer keinen Nachweis vorlegen kann, muss sich an der Teststation am St. Bernward Krankenhaus testen lassen, die sich in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang befindet. Die Tests dort sind kostenlos. Für Kinder unter sechs Jahren bietet das St. Bernward Krankenhaus an der Teststation den Lolli-Test an. Das BK weist darauf hin, dass es sich bei diesem Testzentrum nur um eines für Besucher und Begleitpersonen handelt – und nicht um ein öffentliches Testzentrum.

Ausnahmen für Notaufnahme und Kreißsaal

Eine Ausnahme gilt für Begleitpersonen in der Zentralen Notaufnahme. Hier gilt die 2G-Regel. Das heißt: Nur geimpfte und genesene Begleitpersonen haben Zutritt, sie müssen aber keinen Testnachweis vorlegen, sondern stattdessen durchgehend eine FFP2-Maske tragen. Wird der Patient oder die Patientin anschließend stationär aufgenommen, müssen die Begleitpersonen das Krankenhaus verlassen. Eine Besuchsmöglichkeit besteht dann nur mit dem oben beschriebenen Testnachweis.

Auch im Kreißsaal bleiben während der Geburt die bisher geltenden Regelungen bestehen, die 2G-Plus-Regelung gilt ausdrücklich nicht. Bedeutet: Väter oder Begleitpersonen müssen bei der Geburt keinen aktuellen Test vorlegen und auch nicht geimpft oder genesen sein. Sie müssen aber eine FFP2-Maske tragen. Für anschließende Besuche auf Station gilt dann allerdings die 2G-Plus-Regel, es sei denn, die Väter lassen sich im Familienzimmer mit aufnehmen.

Das Helios Klinikum hatte in der vergangenen Woche bereits ein Besuchsverbot für Besucherinnen und Besucher ausgesprochen.

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