Aktuelle Zahlen

Corona-Todesfall und 30 Neuinfektionen im Kreis Hildesheim

Kreis Hildesheim - In der Region gibt es einen weiteren Corona-Todesfall. Außerdem meldet der Landkreis Corona-Fälle an zwei Grundschulen in Hildesheim: Die Zahl der infizierten Fünf- bis Neunjährigen steigt in die Höhe.

Trotz verschärfter Regeln und Maßnahmen entstehen immer wieder neue Infektionsherde. Foto: Werner Kaiser

Kreis Hildesheim - In der Region Hildesheim ist eine 83-jährige Person am Coronavirus gestorben, das hat der Landkreis am Dienstag mitgeteilt. Die Zahl der Corona-Todesfälle steigt damit auf insgesamt 47. Am Montag hatte der Landkreis den Tod einer 84-jährigen Person gemeldet, die an Corona gestorben ist.

Außerdem haben sich laut Landkreis 30 Menschen in der Region Hildesheim neu mit dem Coronavirus infiziert. Zeitgleich wurden 45 Personen als genesen gemeldet. Die Zahl der insgesamt Infektiösen sinkt damit von 328 am Montag auf 312 am Dienstag. Der Inzidenz-Wert fällt wieder unter 100. Stationär behandelt werden aktuell 41 Personen. Montag waren es 40.

Die Zahl derjenigen Menschen, die aus Sicherheitsgründen oder mit einer Infektion zu Hause bleiben müssen, bleibt weiter konstant. Über die vergangene Woche waren es stets zwischen 1745 und 1805 Menschen, am Dienstag ist die Zahl leicht auf 1735 gefallen. 76 davon sind neu aus Risikogebieten eingereist.


Corona im Kreis Hildesheim: Alle Informationen auf einen Blick.


Zwei Fälle an Grundschulen

Der Landkreis berichtet zudem von zwei Fällen an Hildesheimer Grundschulen. Eine Küchenkraft der Grundschule Drispenstedt hat sich mit Corona infiziert, allerdings hat das Gesundheitsamt keine Kontaktpersonen der Klasse 1 festgestellt. Zudem wurde ein Schüler der Grundschule auf der Höhe positiv getestet. 24 Schüler und drei Lehrkräfte müssen dort in Quarantäne.

Die Lage in der Hildesheimer Go20 Kita hat sich mittlerweile beruhigt. Dort wurden insgesamt 66 Kinder und Mitarbeiter getestet, nachdem bei elf Personen das Coronavirus nachgewiesen worden war. Laut Karsten Weniger, Leiter der Einrichtung, stehen jetzt nur noch wenige Testergebnisse aus. Nur bei einem weiteren Kind sei der Test inzwischen positiv ausgefallen. Dabei handele es sich um ein Geschwisterchen eines bereits infizierten Kindes. In der Krippengruppe des neuinfizierten Kindes seien keine weiteren Infektionen aufgetreten. Die Kita bleibt noch bis mindestens 7. Dezember geschlossen. Danach muss laut Weniger geschaut werden, wie es den betroffenen Erziehern geht.

Infektionen nach Gemeinden

Der Landkreis meldet besonders bei den Kindern zwischen fünf und neun Jahren steigende Infektionszahlen. Statt 17 sind in der Altersgruppe nun 29 Kinder infiziert. In allen Altersgruppen ab 20 Jahren sind die Corona-Zahlen jeweils leicht gesunken.

Auf die Wohnorte verteilt, bleiben die Fallzahlen recht konstant. Die meisten Infizierten in der Region – außerhalb der Stadt Hildesheim – gibt es in Alfeld. Dort sind es derzeit 35 positiv getestete Personen. Es folgen Sarstedt (20), Giesen (12), die Samtgemeinde Leinebergland und Söhlde (je 9) sowie Bockenem mit acht Infizierten. In Harsum leben aktuell sieben positiv getestete Personen, in Algermissen, Holle, Lamspringe und Schellerten sind es je sechs. Die weiteren Fälle verteilen sich auf Bad Salzdetfurth, Elze und Nordstemmen (je 5), Freden (4), Diekholzen (3) und Sibbesse (2).

Im Hildesheimer Stadtgebiet lassen sich die Zahlen wie folgt auf die Postleitzahl-Gebiete aufteilen: 74 Corona-Infizierte befinden sich im Gebiet mit der 31137 (vorher 68). 31 Personen in 31134 und 22 Personen in 31139 sind infiziert, 20 Personen in 31135 und 17 Personen in 31141.

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