Coronavirus

39 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle im Kreis Hildesheim

Kreis Hildesheim - In der Stadt ist die Zahl der Infizierten aktuell so niedrig wie seit einem Monat nicht mehr – aber einige Kreis-Kommunen kämpfen mit hohen Zahlen.

Landkreis Hildesheim Foto: Werner Kaiser

Kreis Hildesheim - Im Landkreis Hildesheim sind zwei weitere Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Wie das Gesundheitsamt des Landkreises am Samstagvormittag meldete, handelt es sich bei den Betroffenen um einen 74-jährigen und einen 88-jährigen Mann. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Hildesheim ist am Samstag gegen den Landestrend wieder gestiegen. Die Gesamtzahl der akut infektiösen Einwohner des Landkreises liegt bei 379, das ist einer weniger als am Freitag. Insgesamt 1357 Landkreis-Bewohner sind in Quarantäne.

Bockenemer Krise

Nach Angaben des Landkreises werden derzeit 70 Menschen aufgrund ihrer Corona-Infektion in Krankenhäusern behandelt. Diese hohe Zahl ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Der Kreis selbst hat in der Vergangenheit wiederholt darauf hingewiesen, dass die Kliniken nicht immer melden, wenn Corona-Patienten entlassen werden. Sicher ist: 13 akut infektiöse Corona-Patienten liegen auf den Intensivstationen, sechs von ihnen werden invasiv beatmet. Diese Zahlen sind gegenüber dem Jahreswechsel merklich gesunken.

Gemessen an der Einwohnerzahl hat derzeit die Stadt Bockenem die meisten Corona-Fälle, was auch mit einem Ausbruch im Pflegeheim Christinenhof vor einigen Tagen zu tun. Am Samstag stieg die Zahl der akut infektiösen Bockenemer von 50 auf 52. Mehr Fälle als am Vortag gab es außerdem in Alfeld (29 statt 27), Giesen (elf statt neun), Lamspringe (fünf statt eins), Leinebergland (19 statt 17), Nordstemmen (23 statt 22), Sarstedt (28 statt 23) und Sibbesse (elf statt zehn).

Hildesheim mit guter Tendenz

Rückgänge verzeichneten Algermissen (fünf statt sechs), Diekholzen (32 statt 34), Elze (19 statt 22), Harsum (vier statt fünf), Holle (sieben statt acht), Schellerten (drei statt fünf) und Söhlde (sechs statt acht). Unverändert sind die Zahlen in Bad Salzdetfurth (neun) und Freden (zwei).

Auch in der Kreisstadt Hildesheim ging die Zahl der akut Infektiösen Bürger merklich zurück, und zwar von 122 auf 114. Das ist der niedrigste Wert seit dem 22. Dezember. Die Daten für die einzelnen Postleitzahlen-Gebiete –31134: 21 statt 25, 31135: 19 statt 21, 31137: weiter 27, 31139: 22 statt 24 und 31141: weiter 25.

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