Corona-Zahlen in Hildesheim

49 neue Fälle und ein steigender Inzidenzwert auf 107

Hildesheim - Die Corona-Pandemie breitet sich immer weiter aus. Am Sonntag meldet das Gesundheitsamt für Stadt und Kreis Hildesheim 49 neue Fälle, zwei mehr als am Vortag.

Immer neue Fälle: Das Hildesheimer Gesundheitsamt ist sieben Tage pro Woche im Einsatz. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Trotz des Lockdowns in Teilen des öffentlichen Lebens bleibt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Stadt und Kreis Hildesheim hoch: Der Landkreis meldet am Sonntag – Stand 7.45 Uhr – 49 Neuinfektionen, das sind zwei mehr als am Sonnabend. Damit sind aktuell 332 Bürger infektiös. Der 7-Tage-Inzidenzwert stieg von 101,2 am Sonnabend auf nunmehr 107.


Corona im Kreis Hildesheim: Alle Informationen auf einen Blick


Seit Beginn der Pandemie haben sich 2440 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer mit dem Virus angesteckt. 45 sind nach Zählung des Hildesheimer Gesundheitsamtes inzwischen verstorben. Inzwischen gibt es keine einzige Gemeinde mehr, die coronafrei wäre. Spitzenreiter ist schon aufgrund der Bevölkerungsgröße Hildesheim mit 160 Fällen, gefolgt von Alfeld mit 34 und Sarstedt mit 22 Fällen.

Alle Gemeinden betroffen

In den anderen Gemeinden ergibt sich folgenden Bild: Algermissen 9, Bad Salzdetfurth 6, Bockenem 9, Diekholzen 9, Elze 5, Freden 3, Giesen 11, Harsum 12, Holle 7, Lamspringe 8, Samtgemeinde Leinebergland 11, Nordstemmen 8, Schellerten 5, Sibbesse 4, Söhlde 9.

In häuslicher Quarantäne befinden sich 1759 Menschen, von denen 49 aus Risikogebieten zugereist waren. Die Zahl der Menschen, die nach einem Besuch in einem Risikogebiet nachweislich infiziert ist, liegt derzeit bei fünf. Insgesamt wurden bislang 1931 Rückkehrer aus Risikogebieten untersucht, von denen 79 positiv waren. Das entspricht einem Anteil 4,09 Prozent.

Auch Kleinkinder infiziert

Inzwischen sind in allen Altersgruppe Infektionsfälle aufgetaucht. 11 Kleinkinder bis vier Jahre haben sich infiziert, 15 Kinder zwischen fünf und neun Jahre, 15 Kinder zwischen zehn und 14 Jahre. Bei den Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahre liegen aktuell 27 bestätigte Fälle vor, bei den 20- bis 24-Jährigen 26 Fälle und bei den 25- bis 29-Jährigen 24 Fälle.

Bei den höheren Jahrgängen unterteilt das Gesundheitsamt seine Statistik in Zehn-Jahressprüngen, deshalb ist es nicht überraschend, dass in der Altersgruppe 30 bis 39 Jahre derzeit 46 Fälle aktenkundig sind, in der Gruppe 40 bis 49 Jahre sind es 42 und in der Gruppe 50 bis 59 Jahre 47. Bei den Älteren hingegen liegen die aktuellen Infektionszahlen erkennbar niedriger. In der Gruppe 60 bis 69 Jahre sind es 30, in der Gruppe 70 bis 79 Jahre 15 Fälle und bei allen, die älter als 80 Jahre sind, derzeit dann doch wieder relativ hohe 34 Fälle.

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