Daten vom Gesundheitsamt

73 Corona-Neuinfektionen im Kreis Hildesheim

Kreis Hildesheim - Die Zahl der Corona-Infizierten nimmt im Kreis Hildesheim weiter zu. Zudem steigt der Wert der Patienten, die stationär behandelt werden müssen. Das könnte allerdings einen bestimmten Grund haben.

Die Zahl der Corona-Fälle in Hildesheim steigt weiter an. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - An Heiligabend meldet der Landkreis Hildesheim 73 neue Corona-Fälle. Das sind zwar deutlich weniger als am Vortag, als es mit 106 so viele Neuinfektionen wie noch nie gab. Doch immer noch spürbar mehr als in den Tagen zuvor. 38 Menschen sind unterdessen genesen. Damit gelten derzeit 417 Personen in Stadt und Landkreis als infektiös. Am Vortag waren es noch 382.

Auffällig steigt der Wert der Covid-19-Patienten, die stationär behandelt werden müssen. Am Donnerstag gibt das Gesundheitsamt diesen mit 50 an. Am Vortag waren es noch 37 Infizierte. Allerdings hält es der Landkreis für möglich, dass es bei den Testungen in den Kliniken Laborfehler gegeben haben könnte. Das werde im Moment geprüft.

Weniger Menschen in Quarantäne

In Quarantäne befinden sich zu Weihnachten weniger Menschen als zuvor: Statt 1646 müssen nun noch 1627 Hildesheimer zuhause bleiben.

In Hinblick auf die Altersgruppen gibt es in fast jeder Gruppe mehr Fälle als am Vortag, außer bei den Jüngsten von 0 bis 9 Jahren. Die meisten Fälle gibt es bei den 50- bis 59-Jährigen (62) und 30- bis 39-Jährigen (57). Zählt man allerdings die vom Landkreis einzeln erfassten Gruppen der 20- bis 24-Jährigen und 25- bis 29-Jährigen zusammen, gibt es in dieser Alterklasse genauso wie bei den 50- bis 59-Jährigen insgesamt 62 Infizierte.

Die Verteilung auf die Gemeinden

Auf die Gemeinden verteilen sich die Corona-Fälle wie folgt (in Klammern die Veränderung im Vergleich zum Vortag): Alfeld 34 (+4), Algermissen 8 (+1), Bad Salzdetfurth 24 (-2), Bockenem 15 (unverändert), Diekholzen 2 (unverändert), Elze 15 (-4), Freden 3 (+1), Giesen 14 (-2), Harsum 16 (+4), Holle 17 (+3), Lamspringe 6 (-1), Samtgemeinde Leinebergland 19 (+7), Nordstemmen 14 (unverändert), Sarstedt 44 (+4), Schellerten 8 (unverändert), Sibbesse 9 (-3), Söhlde 9 (unverändert).

In Hildesheim leben die meisten der insgesamt 160 Infizierten im Postleitzahlen-Gebiet 31137 (60 statt 50 am 23. Dezember). Darauf folgen 31139 29 statt 23 Fälle), 31135 (29 statt 27 Fälle), 31134 (25 statt 20 Fälle) und 31141 (17 Fälle).

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