787 500 Kinder geboren – und mehr ältere Mütter

Wiesbaden - In Deutschland sind im vergangenen Jahr mehr Babys geboren worden: 787 500 Kinder kamen auf die Welt, das waren rund 2600 Neugeborene mehr als im Jahr zuvor. Auffallend: die steigende Zahl älterer Mütter.

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht am Dienstag in Wiesbaden die Geburtenziffer für das Jahr 2018. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wiesbaden - In Deutschland sind im vergangenen Jahr mehr Babys geboren worden: 787 500 Kinder kamen auf die Welt, das waren rund 2600 Neugeborene mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau blieb bei 1,57 Kindern.

Mehr ältere Mütter

Auffällig sei die Zunahme älterer Mütter, die bei der Geburt eines Kindes 40 Jahre oder älter waren, sagten die Statistiker. Das war im vergangenen Jahr bei 42 800 Geburten der Fall. In der Gesamtgruppe aller Mütter sei die Geburtenhäufigkeit der Frauen ab 40 mit 88 Kindern je tausend Frauen zwar relativ gering. Im Vergleich zu 1990 habe sich die Zahl aber fast vervierfacht.

An erster Stelle bei den Bundesländern standen 2018 die Stadtstaaten Hamburg mit 12 Kindern sowie Berlin und Bremen mit jeweils 11 Neugeborenen je 1000 Einwohnern. In Bundesländern mit einer relativ jungen Bevölkerung gibt es mehr potenzielle Eltern. Dort werden deshalb vergleichsweise mehr Kinder geboren.

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