Zwei Autos brennen: Drei Verletzte bei Unfall auf A 7

Hildesheim - Bei einem Unfall auf der Autobahn 7 bei Drispenstedt sind am Samstagabend drei Personen leicht verletzt worden. Die Feuerwehr musste bei beiden beteiligten Fahrzeugen Flammen löschen.

Hildesheim - Bei einem Unfall auf der Autobahn 7 bei Drispenstedt sind am Samstagabend drei Personen leicht verletzt worden. Beide beteiligten Fahrzeuge gerieten in Brand. Ersthelfer verhinderten Schlimmeres, allerdings gab es Probleme mit der Rettungsgasse.

Laut Polizei ereignete sich der Unfall gegen kurz nach 21.30 Uhr zwischen der Ausfahrt Drispenstedt und dem Parkplatz An der Alpe. Ein 23-Jähriger aus dem baden-württembergischen Ostelsheim war mit ihrem Ford Ka in Richtung Norden unterwegs und wechselte zum Überholen vom mittleren auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah er jedoch zunächst ein Fahrzeug, das sich auf der linken Spur von hinten näherte. Als er es bemerkte, zog er umgehend wieder auf die mittlere Spur.

Ersthelfer befreien Insassen

Dabei kollidierte er allerdings mit dem VW Golf eines 35-jährigen Hannoveraners. Der Golf schleuderte daraufhin nach links in die Mittellleitplanke, der Ka nach rechts in die Außenleitplanke. Beide Fahrzeuge fingen Feuer..

Ersthelfer befreiten die Insassen aus ihren Fahrzeugen und verhinderten so, dass sie schwerer verletzt wurden. Sie löschten zudem den Brand am Golf. Weder sie noch die 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Hotteln und Algermissen konnten jedoch verhindern, dass der Ford Ka fast vollständig ausbrannte. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 16 500 Euro. Rettungswagen brachten die beiden Fahrer sowie eine weitere Person, die in einem der Unfallautos saß, in Hildesheimer Krankenhäuser.

Probleme mit der Rettungsgasse

Da aus den Fahrzeugen unter anderem Öl ausgelaufen ist, musste die Autobahnmeisterei die Fahrbahn reinigen. Während der Bergung der Fahrzeuge und der Reinigung der Straße blieb die A 7 bis 4 Uhr nachts gesperrt. Der Verkehr staute sich zwischenzeitlich auf vier Kilometern Länge.

Für einige Autofahrer aus dem Stau hat der Unfall Konsequenzen. Die Polizei moniert dass „zum Erschrecken der Einsatzkräfte“ keine richtige Rettungsgasse gebildet wurde. Sodass sich die Anfahrt der Retter zur Unfallstelle verzögerte. Die Autobahnpolizei leitete Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Fahrer ein.

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