Abitur-Notfallpläne in Niedersachsen wegen Coronavirus – früher Osterferien?

Hannover - Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat das niedersächsische Kultusministerium Notfallpläne für die bevorstehenden Abiturprüfungen vorbereitet. Auch über eine Verlegung der Osterferien wird nachgedacht.

Nach derzeitigen Planungen sollen in Niedersachsen die schriftlichen Abiturprüfungen am 17. April beginnen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Hannover - Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat das niedersächsische Kultusministerium Notfallpläne für die bevorstehenden Abiturprüfungen vorbereitet. Die Schulen würden darüber in Kürze informiert, sagte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag. Zuvor hatte die „Nordwest-Zeitung“ darüber berichtet.



Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, erwäge die Koalition in Niedersachsen, die Osterferien zu verlängern und eine Woche früher beginnen zu lassen, meldete die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Eine offiziell Bestätigung gab es dafür bisher nicht. Nach Angaben des Kultusministeriums vom Donnerstag gibt es Überlegungen in alle Richtungen.

Notfallplan mit Stufenkonzept

Die schriftlichen Abiturprüfungen in Niedersachsen sollen am 17. April beginnen, mündliche Nachprüfungen könnte es bisher regulär bis zum 1. Juli geben. Für Änderungen gibt es einen Notfallplan, der ein Stufenkonzept vorsieht.

Das Konzept berücksichtigt den Ausfall einzelner Schüler, einzelner Schulen oder auch aller Schulen. Je nach Szenario könnten auch einzelne Prüfungstermine verschoben werden. Der Ministeriumssprecher betonte: „Selbstverständlich werden Lösungen gefunden, die jedem Prüfling die Teilnahme an den Abschlussprüfungen ermöglichen.“

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