Kontaktbeschränkungen an Ostern

Ansammlungsverbot in der Öffentlichkeit – was die Hildesheimer Kreisrätin sagt

Kreis Hildesheim - So wenig Menschen treffen wie möglich – dazu fordert Hildesheims Erste Kreisrätin Evelin Wißmann auf. Und weist ausdrücklich darauf hin, dass es unverantwortlich ist, unterschiedliche Personen über mehrere Tage zu sehen.

Zu Ostern ruft Hildesheims Erste Kreisrätin dazu auf, so wenig Leute wie möglich zu sehen. Foto: Julia Moras

Kreis Hildesheim - Über die Ostertage darf sich ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Mit dabei sein dürfen zugehörige Kinder bis einschließlich sechs Jahre. Zudem gilt bis Montag, 5. April, ein Ansammlungsverbot in der Öffentlichkeit – selbst, wenn man den Mindestabstand einhält, dürfen sich keine Menschentrauben bilden.



Hildesheims Erste Kreisrätin Evelin Wißmann ruft dazu auf, die geltenden Kontaktbeschränkungen verantwortungsvoll umzusetzen. Ziel sei es, die Anzahl der Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

„Bitte verzichten Sie möglichst auf Besuche und verteilen Sie nicht eine Vielzahl von Kontakten auf einen oder mehrere Tage“, sagt Wißmann. Zwar würden die Einschränkungen das soziale Leben belasten, doch seien sie unerlässlich, um weitere Infektionen zu vermeiden. Je mehr Personen getroffen werden, desto stärker werde das Infektionsgeschehen beschleunigt. „Lassen Sie uns also noch ein wenig Disziplin aufbringen, um bald wieder mehr Miteinander zulassen zu können“, so Evelin Wißmann.

Hochinzidenz-Kommune

Bereits zum zweiten Mal ist es nicht möglich, sich zum Osterfest mit Familie und Freunden zu treffen, heißt es in der Meldung vom Landkreis. Erschwerend komme hinzu, dass der Landkreis Hildesheim seit vergangenem Dienstag als Hochinzidenz-Kommune gilt. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 95,7 zwar unter 100. Doch Entschärfungen wird es erst dann geben, wenn der Wert dauerhaft niedrig bleibt. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner es gibt.

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