Auto und Laster kollidieren auf A 7 – zwei Schwerverletzte

Kreis Hildesheim - Bei einem Unfall auf der Autobahn 7 sind am Dienstagnachmittag zwei Personen schwer verletzt worden. Ein Auto war mit einem Laster kollidiert. Die Autobahn war kurze Zeit voll gesperrt.

Kreis Hildesheim - Bei einem Unfall auf der Autobahn 7 sind am Dienstagnachmittag Höhe Laatzen zwei Schweden schwer verletzt worden. Ihr Auto war mit einem Laster kollidiert. Ersthelfer zogen die Verletzten aus dem Unfallwagen. Sie sicherten auch die zwei Hunde aus dem Kofferraum. Doch die nahmen Reißaus und mussten von der Feuerwehr eingefangen werden.

Auf der Heimreise

Nach Angaben der Polizei handelt es sich offenbar um eine Familie, die auf der Heimreise von Bosnien und Herzegowina nach Schweden unterwegs war. Gegen 16.20 Uhr steuerte der 60 Jahre alte Fahrer den Mitsubishi über die A 7 in Richtung Hannover. In der Höhe von Laatzen fuhr der Mann auf einen polnischen Lastwagen auf. Nach Angaben der Polizei hatten die Schweden, eine 58-jährige Beifahrerin und eine 23-Jährige auf der Rückbank, auf der sehr langen Strecke zwar regelmäßige Pausen eingelegt, dennoch sei nicht auszuschließen, dass der Fahrer „körperliche Mängel“ erlitt. Ungebremst schob sich der Mitsubishi unter den Laster. Dabei erlitten er und seine Beifahrerin Verletzungen, die junge Frau auf der Rückbank blieb unversehrt.

Erste Meldung sehr dramatisch

„Die erste Meldung lautete, dass ein PKW unter einem Lastwagen eingeklemmt sei. Das bestätigte sich glücklicherweise nicht“, erklärt Jens Klug, Feuerwehr-Einsatzleiter aus Hotteln. Der Lastwagen zog den Personenwagen ein Stück mit, doch dann löste sich das Fahrzeug. Der polnische Lastwagenfahrer steuerte seinen Sattelzug auf den Standstreifen. Dorthin konnte der schwerbeschädigte Mitsubishi jedoch nicht geschoben werden. Also entschlossen sich Helfer, die beiden Hunde der schwedischen Familie aus dem Kofferraum zu holen und in Sicherheit zu bringen. Die verängstigten Tiere rissen sich jedoch los. „Ich bat die Retter aus Algermissen an der Kreisstraße nach den Hunden zu suchen“, berichtet Einsatzleiter Klug. Letztlich fanden Hottelner Feuerwehrleute die Tiere in der Autobahnböschung und brachten sie in Sicherheit.

Krankenhaus und Tierheim

Währenddessen wurden die Verletzten in Hildesheimer Krankenhäuser gefahren. „Es besteht keine Lebensgefahr“, versichert ein Polizeisprecher am Abend. Die Verletzten müssen für einige Tage im Krankenhaus bleiben. In der Zeit werden sich die Mitarbeiter des Hildesheimer Tierheims um die Vierbeiner kümmern.

Die Autobahn blieb in Fahrtrichtung Hannover für eine Stunde gesperrt. Danach wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Wegen des starken Reiseverkehrs stauten sich die Autos auf acht Kilometern Länge.

Von der Ortswehr Hotteln waren elf und aus Algermissen 15 Retter am Einsatzort.

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