Wintereinbruch

Autofahren vermeiden: Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall und Verwehungen im Kreis Hildesheim

Kreis Hildesheim - Der Winter naht: Der Deutsche Wetterdienst hat nun mehrere amtliche Warnungen veröffentlicht. Demnach könnte es ab Samstagnacht zu starkem Schneefall und extremen Verwehungen kommen.

Auf Hildesheim könnte starker Schnee zukommen. Foto: Thomas Wedig (HAZ Archiv)

Kreis Hildesheim - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat mehrere amtliche Unwetterwarnung für den Hildesheimer Landkreis ausgegeben. Während auch Hannover oder Braunschweig vom Wintereinbruch stark betroffen sein sollen, wird dem Landkreis Hildesheim sogar eine noch höhere Gefahrenstufe zugeordnet. Die Warnung vor extremem Unwetter entspricht beim Wetterdienst der Stufe 4 und ist damit die höchstmögliche Warnstufe.

Extrem-Warnung ab 21 Uhr

Noch am heutigen Samstag gibt es bis 20 Uhr eine Warnung der Stufe 1 vor Frost, bis 0 Uhr wird zudem vor starkem Wind gewarnt. Das sollten besonders Autofahrer beachten, die im ländlichen Raum unterwegs sind. Denn ab heute Abend, 21 Uhr, rechnet der Wetterdienst mit starkem Schneefall zwischen 20 und 35 Zentimetern, der voraussichtlich 24 Stunden lang anhalten soll. In Verbindung mit dem starken Wind kann es zu heftigen Schneeverwehungen kommen.



Aus diesem Grund warnen die Experten nun mit der Stufe 4: „Amtliche Unwetterwarnung vor extrem starker Schneeverwehung.“ Diese Stufe gilt ab 0 Uhr am Sonntag und gilt zunächst bis in die Abendstunden um 21 Uhr. Die großen Mengen an lockerem Neuschnee könnten laut Wetterdienst zu den extrem Verwehungen hinzukommen. In Verbindung mit den Temperaturen in der Nacht von bis zu -7 Grad kann es weit verbreitet glatt werden.

Autofahren lassen

Deswegen rät der Deutsche Wetterdienst Autofahrern, das Fahrzeug ab Samstagabend stehen zu lassen – und wenn, nur mit Winterausrüstung loszufahren. Es heißt auch, dass Straßen stellenweise unpassierbar sein können und Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen könnten. Zudem könnten Straßen und Schienenwege gänzlich unpassierbar werden: Darauf haben sich auch die Bahnunternehmen schon vorbereitet.

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