Vollsperrung

Zwölf Verletzte nach Unfall auf B 3 bei Banteln

Banteln/Dehnsen - Den Rettern bot sich ein Bild der Verwüstung: Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 3 zwischen Banteln und Dehnsen sind am Freitagmittag zwölf Personen verletzt worden, darunter acht Kinder.

Die Bundesstraße 3 bei Banteln war am Freitag rund viereinhalb Stunden lang voll gesperrt Foto: Stefen Niemeyer

Banteln/Dehnsen - Ein Auto lag im Straßengraben auf dem Dach, andere standen beschädigt auf der Straße, und auf der Fahrbahn lagen die Trümmer verteilt - den Rettern bot sich am Freitagnachmittag auf der Bundesstraße 3 ein Bild der Verwüstung: Bei einem Unfall zwischen Banteln und Dehnsen sind am Freitagmittag zwölf Personen verletzt worden, darunter acht Kinder.

Gegen 12.15 Uhr war ein 21-jähriger Sibbesser mit seinem Mercedes in Richtung Alfeld unterwegs, als er zwischen Banteln und Brüggen aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet.

Auto gerät in Gegenverkehr

Dort prallte er in den Anhänger eines 25-jährigen Alfelders, auf dem der ein weiteres Auto transportierte. Eine 31-jährige Alfelderin konnte mit ihrem Opel nicht mehr rechtzeitig reagieren und prallte ebenfalls in den Anhänger. Ein 34-jähriger Alfelder, in dessen Mercedes ebenfalls vier Kinder saßen, kollidierte daraufhin mit dem Opel. Die acht Kinder in den beiden Autos waren zwischen drei und neun Jahre alt. Der Audi A3 auf dem Anhänger wurde durch die Kollisionen in den Straßengraben geschleudert, wo er auf dem Dach liegen blieb.

„Nach dem Unfall wurde ein sogenannter Massenanfall von Verletzten ausgelöst“, erklärt Felix Fricke von der Elzer Polizei. Das hatte unter anderem zur Folge, dass sich neben der Freiwilligen Feuerwehr Banteln auch Einsatzkräfte der Hildesheimer Berufsfeuerwehr sowie ein Rettungshubschrauber auf den Weg zur B 3 machten. „Es waren zudem fünf Notärzte und zehn Rettungswagen an der Unfallstelle.“ Die Retter kümmerten sich um die insgesamt zwölf Verletzten. Mehrere von ihnen wurden schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und mussten stationär in Krankenhäusern aufgenommen werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 100 000 Euro.

Die Bundesstraße 3 war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten bis etwa 16.45 Uhr voll gesperrt.

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