Polizei warnt

Täter wollen Frau im Kreis Hildesheim per Whatsapp betrügen

Wülfingen - Jemand gibt sich als Sohn der 65-jährigen Wülfingerin aus und will Geld von ihr haben – die Polizei mahnt, auf solche Maschen nicht hereinzufallen.

Erneut haben Schwindler in der Region Hildesheim versucht, ein Opfer ums Geld zu bringen. Foto: Chris Gossmann

Wülfingen - Nach einer seltsamen Kontaktaufnahme per Whatsapp am vergangenen Samstag hat eine 65-Jährige aus Wülfingen gleich Verdacht geschöpft. So ging sie Betrügern nicht auf den Leim.

Was war passiert? Nach Polizei-Angaben schieben die Täter der Wülfingerin über den Messenger-Dienst „Whatsapp“ mit einer unbekannten Rufnummer an und gaben sich als Sohn der Frau aus. Nach wenigen ausgetauschten Nachrichten wurde die Wülfingerin dann von ihrem angeblichen Sohn gebeten, Geld zu überweisen.

Häufig ähnliche Betrugsversuche

Da die 65-Jährige aber bereits zu ihrem Sohn Kontakt aufgenommen hatte, bemerkte sie die Aktion der Schwindler und informierte die Polizei. Das Polizeikommissariat Elze ermittelt nun wegen versuchten Betrugs.

Da Betrugsversuche wie dieser häufig sind, weist die Polizei Elze ausdrücklich darauf hin, solche Nachrichten von Inhabern unbekannter Rufnummern zu hinterfragen. Wie in dem Wülfinger Fall kann es durchaus hilfreich sein, auf andere Art und Weise Kontakt zu den jeweiligen Angehörigen aufzunehmen.

Blick auf die IBAN werfen

Zudem empfehlen die Ermittler bei einer Zahlungsaufforderung durch einen Absender mit unbekannter Rufnummer einen Blick auf die IBAN-Nummer des Empfängers zu werfen. Denn oft werden Opfer dieser Betrugsmaschen dazu aufgefordert, Summen auf ausländische Konten (IBAN-Nummer beginnt nicht mit „DE“) zu überweisen, so die Polizei weiter. Falls man keine Angehörigen im Ausland hat, könnte dies ein Anzeichen für einen Betrugsversuch sein.

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