Ungeklärte Ursache

Vor Groß Förste auf der B6: Fahrer stirbt noch am Unfallort

Ahrbergen/Groß Förste - Schwerer Unfall auf der B 6 zwischen Ahrbergen und Groß Förste: Aus ungeklärter Ursache ist ein Mazda von der Fahrbahn abgekommen. Der 64 Jahre alte Fahrer verstarb noch am Unfallort.

Schwerer Unfall auf der Bundesstraße 6 zwischen Ahrbergen und Groß Förste. Ein Wagen ist von der Fahrbahn abgekommen, der Fahrer stirbt noch am Unfallort. Foto: Gerhard Peisker

Ahrbergen/Groß Förste - Der schwere Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 6 zwischen den Ortschaften Ahrbergen und Groß Förste hat am Mittwoch Nachmittag ein Menschenleben gefordert.

Aus bislang noch ungeklärter Ursache war der Fahrer eines schwarzen Mazda 3, der in Fahrtrichtung Hildesheim unterwegs war, gegen 14.43 Uhr nach rechts von der Straße abgekommen. Der Wagen kippte dabei auf die Seite und blieb auf dem leicht abschüssigen Gelände am Straßenrand im Gebüsch neben der Fahrbahn liegen.

Polizei als Ersthelfer

Beamte des Polizeikommissariats Sarstedt, die als Erste am Unfallort eintrafen, befreiten den Mann aus dem demolierten Wagen, ein Notarzt aus Hildesheim und die Besatzung zweier Rettungswagen aus Sarstedt versuchten wenig später noch, dem Unfallopfer zu helfen.

Reanimation erfolglos

Doch auch die Reanimation der medizinisch geschulten Retter blieb erfolglos. Der 64-jährige Fahrer, der aus Hildesheim stammt und allein im Wagen saß, verstarb noch an der Unfallstelle. Der Rettungshubschrauber Christopher 4, der aus Hannover herbeigeeilt war, musste unverrichteter Dinge wieder abdrehen.

Unfallursache ungeklärt

Nach Darstellung der Polizei in Sarstedt ist bislang völlig unklar, wie es zu dem schweren Unfall kommen konnte. Die an diesem Streckenabschnitt vierspurige Straße war zum Unfallzeitpunkt trocken, die Temperaturen lagen im zweistelligen Bereich, so dass Wettereinflüsse als Ursache wohl ausscheiden dürften. Es gibt derzeit auch keine Hinweise darauf, dass ein anderes Auto in den Unfall verwickelt gewesen sein könnte. Erlaubt ist an dieser Stelle ein Tempo von 100 Kilometern pro Stunde.

Straßenbaum gestreift

Der Wagen des verunglückten Hildesheimers streifte noch einen Chausseebaum neben der Fahrbahn. Eine Leitplanke, die die Fahrbahn begrenzt, beginnt erst kurz hinter der Unfallstelle.

Rückstau vor der Unfallstelle

Wegen des Unfalls und der späteren Unfallaufnahme kam es auf der Bundesstraße zu leichteren Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr musste für gut zwei Stunden einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden und staute sich deshalb zurück.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird von der Polizei mit etwa 13 000 Euro beziffert.

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