Kurz vor der Schließung

Corona-Fälle in fünf Schulen und einer Kita im Kreis Hildesheim

Kreis Hildesheim - Eine Schule in der Stadt ist zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit stark betroffen. Viele Kontaktpersonen müssen in Quarantäne – wohl auch über die Festtage.

Kurz vor der Schließung gab es noch einmal in fünf Schulen in Hildesheim und Umgebung Corona-Fälle. Foto: HAZ-Archiv/Werner Kaiser

Kreis Hildesheim - Kurz vor der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten hat es noch einmal an mehreren Einrichtungen in Stadt und Landkreis Hildesheim Corona-Infektionsfälle gegeben. Das Gesundheitsamt meldete am Dienstagnachmittag akut Infizierte in fünf Schulen und einer Kita. Dutzende müssen in Quarantäne.



Betroffen waren zwei Schüler (in allen Fällen nennt der Landkreis aus Datenschutz-Gründen das Geschlecht nicht, deshalb wird hier die männliche Form verwendet) der Walter-Gropius-Schule sowie jeweils ein Schüler der Molitoris-Schule Harsum und der Herman-Nohl-Schule, zudem eine Lehrkraft an der Ganztagsschule Drispenstedt und ein Kind in der Städtischen Kita Himmelsthürchen.

Drispenstedter Drama

Alle Kinder aus der Kita-Gruppe sowie vier Mitarbeiterinnen der Einrichtung in Himmelsthür müssen in Quarantäne. An der Drispenstedter Schule müssen alle 20 Schüler einer Klasse in die häusliche Isolation. An der Schule hatte bereits kurz zuvor ein Infektionsfall eines Schülers davor gesorgt, dass für 60 weitere Schüler und drei Lehrer Quarantäne angeordnet wurde.

An der Walter-Gropius-Schule und der Molitoris-Schule müssen zusätzlich zu den Infizierten selbst jeweils sieben und an der Herman-Nohl-Schule vier Schüler in Quarantäne. Diese dürfte auch die Weihnachtstage umfassen, da laut Land 14 Tage die Regel sind.

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