Auch in den Ferien

Corona: Landkreis Hildesheim weicht Regeln für Notbetreuung auf

Hildesheim - Ab jetzt reicht es, wenn nur ein Elternteil in einem Beruf mit „kritischer Infrastruktur“ arbeitet. Bisher mussten beide Erziehungsberechtigte in einem solchen Job arbeiten. Betreuung auch in den Ferien fix.

Der Landkreis Hildesheim weicht die Regelung für Notbetreuung auf. Foto: Federico Gambarini/dpa

Hildesheim - Die Notbetreuung für Schüler der Klassen 1 bis 8 wird auch in den Osterferien angeboten. Das hat die Niedersächsische Landesschulbehörde beschlossen, wie der Landkreis Hildesheim am Dienstagmorgen auf seiner Facebook-Seite mitteilt. Damit reagieren die Behörden auf den dringenden Bedarf an medizinischem Personal im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

In der kurzen Mitteilung bei Facebook heißt es: Die Notbetreuung diene dazu, Kinder aufzunehmen, „deren Erziehungsberechtigte in kritischen Infrastrukturen tätig sind“. Dazu gehören Beschäftigte in Gesundheits- und medizinischen Berufen, Pfleger, Staats- und Regierungsmitarbeiter, Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr, Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.

Betreuung, wenn nur ein Elternteil in „kritischem“ Beruf arbeitet

Außerdem weicht der Landkreis Hildesheim die Regelung auf, wer diesen Service in Anspruch nehmen kann. So ist es nicht mehr notwendig, dass beide Erziehungsberechtigte in einer der genannten Berufsgruppen arbeiten. Von nun an reicht ein Teil aus.

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