Pandemie

Corona: Niedersachsen verschiebt Öffnung von Schulen und Kitas

Hannover - Die weiterführenden Schulen in Niedersachsen bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Das hat Regierungssprecherin Anke Pörksen am Dienstag gesagt. Die Schülerinnen und Schüler werden weiter im Homeschooling unterrichtet.

Die Schulen werden doch erst einmal geschlossen bleiben. Foto: Chris Gossmann

Hannover - Niedersachsen wird seine Schulen doch nicht großflächig am 1. März öffnen. Das hat Regierungssprecherin Anke Pörksen am Dienstag eingeräumt. „Bis auf Weiteres“ bleibe es dabei, dass Schüler der weiterführenden Schulen per Homeschooling unterrichtet werden, sagte sie.



Derzeit sind nur Grundschulen geöffnet, dort werden die Kinder in halben Lerngruppen abwechselnd in der Schule und zu Hause unterrichtet. Auch Abschlussklassen werden in halben Lerngruppen unterrichtet. Auch die geplante Öffnung von Kitas zum 1. März kommt nicht.

„Wir bitten um Geduld“

Die aktuelle Entwicklung der Corona-Zahlen lasse größere Lockerungen an den Schulen nicht zu, sagte Pörksen. „Die Situation in Niedersachsen ist nicht so, dass wir mit großem Enthusiasmus die nächsten Öffnungen im Schulbereich vornehmen. Wir bitten da um Geduld.“



Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes gilt noch bis zum 7. März. Am Mittwoch nächster Woche wollen Bund und Länder wieder über weitere Schritte beraten. Auch das weitere Vorgehen an den Schulen werde dabei sicher eine Rolle spielen, sagte Pörksen.

Von Marco Seng und Stefan Knopf



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