Neue Zahlen

Corona: Weitere Todesfälle in der Region Hildesheim

Kreis Hildesheim - In Stadt und Landkreis Hildesheim gibt es neue Corona-Fälle: Das Gesundheitsamt meldete am Montag insgesamt 16. Verstorben sind drei weitere Menschen.

Ein Helfer bei einem Corona-Schnelltest im Hildesheimer Seniorenheim Christophorusstift. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Drei weitere Menschen sind nach einer Corona-Erkrankung gestorben. Dabei handelt es sich um eine 85-jährige Frau sowie um einen 81- und einen 93-jährigen Mann. Das hat das Gesundheitsamt des Landkreises Hildesheim am Montag gemeldet. Nun sind es insgesamt 68 tödliche Corona-Fälle. Am Sonntag hatte die Behörde ebenfalls drei weitere Todesfälle registriert, am vergangenen Wochenende stieg ihre Zahl von 62 auf 65. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Montag 124,4, am Sonntag 125,8.

Dem Landkreis zufolge galten am Montag 3464 Personen als genesen, 32 mehr als am Sonntag. Zudem meldete die Behörde 16 Neuinfektionen, am vergangenen Freitag waren es noch 136, am Samstag 53. Die Zahl der stationär behandelten Menschen ist nach einem neuen Höchststand (78) am Montag auf 75 gesunken. Intensiv medizinisch behandelt werden 18 Menschen, davon werden 13 invasiv beatmet. Am Sonntag hatte der Kreis noch 19 Menschen in intensiv medizinischer Behandlung gemeldet.

Menschen in häuslicher Quarantäne

In häuslicher Quarantäne befanden sich laut Gesundheitsamt am Montag 1263 Menschen, am Sonntag waren es noch 1283 Personen. Die meisten Menschen, die von Covid-19 betroffen sind, sind mehr als 80 Jahre alt – der Kreis berichtete am Montag 100 Fälle, am Sonntag waren es noch 101. Die zweitmeisten Fälle gibt es in der Gruppe der 50- bis 59-Jährigen: Dabei handelt es sich um 51 Personen – drei weniger als am Sonntag. Gleichbleibend ist die Zahl der 40- bis 49-Jährigen mit 41.

Nur geringfügig darunter liegt die Zahl der 30- bis 39-Jährigen – insgesamt gleichbleibend 38. Ebenfalls gleichbleibend ist die Zahl bei den 25- bis 29-Jährigen mit 28. Knapp darunter liegt die Zahl der 20- bis 24-Jährigen mit 26. Neujahr meldete der Kreis noch 32 Menschen in dieser Altersgruppe, seither sank diese Zahl.

So verteilen sich die Infektionsfälle

Das sind die neuen Infektionsfälle für die einzelnen Kommunen im Landkreis im Vergleich: Die meisten wurden für de Gemeinde Nordstemmen aufgelistet. Am Montag meldete das Gesundheitsamt 64 Personen, am Sonntag waren es 63. Es folgt Alfeld: Dort lag die Zahl am Montag bei 32, am Sonntag waren es noch 38. In der Samtgemeinde Leinebergland zählte der Landkreis 29 Menschen, zuvor waren es 34. In den anderen Kommunen liegen die Zahlen niedriger: Elze (26; gleichbleibend), Sarstedt (22; gesunken um 1), Harsum (9; gesunken um 2), Bad Salzdetfurth bleibt bei 10, in Giesen sind es weiterhin 10, in Bockenem nach wie vor 8, in Algermissen sind es nun 6 (zuvor 7), in Schellerten sind es jetzt ebenfalls 6 (zuvor 7), in Lamspringe bleibt es bei 4, in Diekholzen, Söhlde und Sibbesse sind es nach wie vor 3, in Freden sind es nun 3 Infizierte (ein weiterer Fall) und Holle bleibt bei 2 Fällen. In der Stadt Hildesheim meldete der Kreis am Montag die meisten Fälle im Gebiet mit der Postleitzahl 31137 (44). Es folgen der Bereich 31139 mit 29, dann das Gebiet 31135 mit 23 Fällen sowie die Zonen 31134 und 31141 mit jeweils 22.

Auch am Montag meldet das Land dem Landkreis zufolge deutlich weniger Gesamtfälle als in der Kreis-Statistik angegeben. Mittlerweile ist die Ursache dafür geklärt: Beim Land wurden 17 aus Hildesheim gemeldete Fälle bislang nicht verarbeitet und sind deshalb nicht in die Landesstatistik eingeflossen. Das Land wird laut Kreis diesen Fehler korrigieren, dies könne aber erfahrungsgemäß „ein wenig“ dauern.

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