Das sagen Pflasterzauber-Künstler über Hildesheim

Hildesheim - Zwei Tage Pflasterzauber mit einer vollen Innenstadt – viele Künstler haben Hildesheim mit besten Erinnerungen wieder verlassen, wie sie in einer HAZ-Umfrage deutlich machen. Einige bleiben auch da.

Die Compania eLe mit ihren filigranen Handpuppen gehörte zu den Entdeckungen des Pflasterzaubers – und ist voll des Lobes für das Hildesheimer Publikum. Foto: Julia Moras

Hildesheim - Nicht nur die Veranstalter zogen ein positives Fazit – auch die Pflasterzauber-Künstler waren voll des Lobes für Hildesheim: „Das waren mit die besten Zuschauer, die wir je hatten“, schwärmte Raquel Batet vom Marionetten-Duo Compania eLe. Viele hätten sie nach den Shows angesprochen. „Wir haben große Wärme und Wertschätzung gespürt.“ Und großzügig seien die Zuschauer auch gewesen. Der etwas versteckte Spielort hinterm Olms-Tunnel sei genau richtig für ihr kleines Theater gewesen.

„Eins der besten Festivals“ sei der Pflasterzauber, lobte Marco Mannucci von Mattatoio Sesposo, den Fassaden-Kletterern vom Van der Valk. das sei nicht nur so dahergesagt: „Man hat uns von Seiten der Veranstalter enorm geholfen, unser Aufbau dauerte nur 45 Minuten statt wie sonst vier Stunden.“ Auch sei das Publikum sehr freigiebig gewesen.

„Wirklich eine große Party, wir werden Hildesheim in liebevoller Erinnerung behalten“, betonte Artist „Roquecycle“ von der Formation Circo Eguap.

Bei ersten Aufführung waren sehr wenig Besucher – doch danach wurde es richtig gut, sagte ein Vertreter des Theaterkollektivs Eléctrico 28. Was die Gruppe besonders beeindruckt hat: „Zwei Bars haben uns spontan eingeladen, man hat sich für unseren Beitrag bedankt.“ Auch die Organisation könne man nur loben, es sei ein “Festival der kurzen Wege“.

Für die Tanzschule Ars Saltandi kam Lob in Frageform: „Einige wollten wissen, woher wir kämen“, berichtete Chefin Katrin Katholnigg nach den Auftritten auf dem Marktplatz. Da hatten einige Zuschauer die teilweise aus Teenagern bestehende Formation aus Hildesheim und Umgebung offenbar für internationale Profis gehalten. Katholnigg zeigte sich „stolz und überglücklich, überwältigt von der Resonanz“ und sagte am Sonntag: „Wir schweben immer noch!“

Für die Organisation gibt Bobby Garden „sieben von fünf Sternen!“ „Und wenn das Publikum nur überall so freundlich und aufmerksam wäre wie in Hildesheim, wäre das Leben als Straßenkünstler deutlich leichter!“

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