Olympische Spiele in Tokio

Hildesheimerin Emma Hinze erreicht das Halbfinale im Keirin

Tokio/Hildesheim - Grund zum Jubeln für Hildesheimerin: Die Bahnradfahrerin Emma Hinze erkämpft im Viertelfinale der Olympischen Spiele von Tokio den vierten Platz.

Steht im Halbfinale der Olympischen Spiele: Emma Hinze aus Hildesheim. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Tokio/Hildesheim - Für Emma Hinze geht der Traum von einer zweiten Medaille bei den Olympischen Spielen in Tokio weiter. Im Viertelfinale des Keirin (Kampfsprint) kam die Bahnradfahrerin am Donnerstagmorgen (MESZ) auf den vierten Platz im Viertelfinale. Nun fährt sie im Halbfinale um den Einzug in den Endkampf.

Nach dem verkorksten Auftakt im Keirin, als die Hildesheimerin am Mittwoch erst über den Hoffnungslauf ins Halbfinale gefahren war, könnte es nun einen schönen Abschluss für Emma Hinze geben. In ihrem Vorlauf war die 23-Jährige auf eine schlechte Startposition gelost worden und wurde am Ende nur Fünfte. Im Hoffnungslauf hatte sie dann mehr Glück und kam als knapp geschlagene Zweite ins Ziel – und damit ins Viertelfinale.

Sie hat gepennt

Trotzdem war Emma Hinze nur kurzzeitig in Erklärungsnot, nachdem sie den Erstrunden-Lauf verpatzt hatte. „Im ersten Lauf habe ich gepennt, da war ich nicht ganz wach. Manchmal braucht es so einen kleinen Denkzettel“, sagte sie.

Die Bahnrad-Weltmeisterin hatte sich in Tokio zunächst schwer eingelebt. Am Montag gelang ihr dann aber an der Seite von Lea-Sophie Friedrich mit dem Gewinn der Silbermedaille im Teamsprint ein Auftakt nach Maß. Im Keirin blieb Friedrich im Viertelfinale als Sechste ihres Laufes auf der Strecke.

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