Erleichterung bei den Helios Grizzlys Giesen

Nach dem 3:0-Sieg am Dienstag gegen KW schauen die Erstliga-Volleyballer etwas zuversichtlicher in die Zukunft

Von Stephan Gaube

Giesen/Hildesheim. Die Erleichterung war allen Beteiligten anzumerken. Nach dem 3:0-Sieg gegen Königswusterhausen sah man nur zufriedene Gesichter bei den Helios Grizzlys Giesen.

Die Erstliga-Volleyballer brauchten am Dienstagabend keine 90 Minuten, um die Netzhoppers Königswusterhausen mit 3:0 abzufertigen (wir berichteten). In der Tabelle überholten die Grizzyls den Gegner und rangieren nun auf Platz sieben. Zudem ist die Qualifikation für die Zwischenrunde der besten acht Teams so gut wie unter Dach und Fach. „Jetzt können wir für die Zwischenrunde planen“, sagte Manager Sascha Kucera zufrieden.

Auch Trainer Itamar Stein war froh über die Reaktion seines Teams nach der 2:3-Niederlage beim bis dato sieglosen Schlusslicht Unterhaching. „Wir wollten zeigen, dass wir besser sind. Das hat die Mannschaft gemacht“, analyiserte Stein den Sieg.

In den abschließenden Spielen der Hauptrunde wollen sich die Grizzlys für die Zwischenrunde in Form bringen. „Wir sind auf einem guten Weg und wollen uns jetzt weiter Selbstvertrauen holen“, sagte Angreifer Lorenz Karlitzek. Ausgerechnet Karlitzek klagt aber vor dem Spiel in Frankfurt in der kommenden Woche über Schmerzen im Rücken. „Vielleicht schonen wir ihn“, sagte Kucera. Warum? „Er ist der Typ Unterschiedspieler. Ihn brauchen wir in den entscheidenden Momenten“, sagte Kucera mit Blick auf die Zwischenrunde, in der es dann um die wichtigen Plätze für die Playoffs geht.

Dabei würden die Giesener gern besser als Platz sieben abschneiden. „Dann gehen wir Berlin und Düren aus dem Weg“, sagt der Manager. Gegen andere Klubs dürften sich die Grizzlys durchaus Hoffnungen auf eine Überraschung machen.

Abschenken dürfen die Giesener die Hauptrunde aber auch nicht, da einige Punkte mitgenommen werden. Daher fahren die Giesener auch geboostert nach Frankfurt. „Das Team wurde nach dem Spiel gegen die Netzhoppers von unserem Namensgeber gegen Corona geimpft“, sagte Kucera, der selbst als Geschäftsführer im Helios-Klinikum arbeitet. Das Gros der Spieler bekam die dritte Impfung. Damit ist die Gefahr einer Zwangspause, wie sie KW zuletzt erleben musste, nunmehr gering.

KW konnte zwei Wochen qurantänebedingt nicht trainieren. Das merkte man dem Team in Hildesheim deutlich an. Diesen Nachteil wollen die Giesener vermeiden. Am kommenden Mittwoch in Frankfurt sind sie Außenseiter, aber auch das Punktekonto könnte eine weitere Auffrischung gut vertragen.

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