Auto in Flammen – Polizei geht von Brandstiftung aus

Hildesheim - Erneut ist ein im Stadtgebiet abgestelltes Auto in Brand geraten, die Polizei geht von Brandstiftung aus. Auch in weiteren Fällen sollen laut Ermittlern unbekannte Täter gezündelt haben.

Hildesheim - In der Nacht zu Dienstag ist erneut ein im Stadtgebiet abgestelltes Auto in Brand geraten, die Polizei geht von Brandstiftung aus. Auch in weiteren Fällen sind sich die Ermittler nun sicher, dass unbekannte Täter gezündelt haben.

Gegen 0.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. In der Rudolf-Diesel-Straße in der Nordstadt angekommen, sahen sie, wie die Flammen aus einem vierzehn Jahre alten Opel Astra eines 60-jährigen Hildesheimers züngelten. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf das ganze Auto übergreifen und sie löschen. Das Feuer brach im hinteren Bereich des Fahrzeugs in der Nähe der Rückbänke aus. „Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass das Auto wohl in Brand gesetzt wurde“, sagt Polizeisprecher Jan Makowski.

Mehrere Fälle im Stadtgebiet

Auch bei vier weiteren Fällen geht die Polizei mittlerweile von Brandstiftung aus. „Und zwar bei den Autos, die in der Nacht zum 28. Juli in der Braunschweiger Straße, der Corvinusstraße und der Schuhstraße in Flammen standen“, erklärt Makowski. Zeugen hatten der Polizei unmittelbar danach von einem Mann berichtet, der in der Schuhstraße einen brennenden Pappkarton unter ein geparktes Fahrzeug geworfen haben soll. Nachdem sie ihn angesprochen hätten, sei der Unbekannte mit einem vermutlich silberfarbenen Roller und ohne Helm geflüchtet, so die Zeugen. Der Rollerfahrer soll demnach etwa 1,85 Meter groß sein und kurze hellere Haare haben. Ob in der Zwischenzeit weitere Hinweise zu diesem möglichen Brandstifter eingegangen sind, dazu möchte sich Makowski „wegen der derzeit noch laufenden Ermittlungen“ nicht äußern. In den vergangenen Wochen waren in Hildesheim mehrfach abgestellte Autos in Brand geraten.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem aktuellen Brand geben können. Hinweise zu dem Fall nehmen die Ermittler telefonisch unter 939-115 entgegen.

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