Statistik vom Samstag

Corona im Kreis Hildesheim: Erneut sind zwei Menschen gestorben, 46 Neuinfektionen

Hildesheim - Die Zahl der Menschen in Stadt und Kreis Hildesheim, die sich neu mit dem Coronavirus infiziert haben, lag am Sonnabend bei 46. Zudem sind zwei weitere Todesfälle zu beklagen.

Wieder gibt es neue Infektionen mit dem Coronavirus. Und auch der Inzidenzwert ist wieder leicht nach oben geklettert. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Wieder haben sich Menschen in Stadt und Kreis Hildesheim neu mit dem Coronavirus infiziert: Das Gesundheitsamt des Landkreises meldet am Sonnabend 46 weitere laborbestätigte Fälle, vier weniger als am Vortag, aber sechs mehr als am Sonnabend vor einer Woche. Die Zahl der akut Infizierten bleibt bei 379 und liegt damit deutlich unter dem Vergleichswert der Vorwoche, als noch 538 an einer akuten Corona-Infektion litten.

Erneut haben zwei Menschen die Erkrankung nicht überlebt, damit steigt die Zahl der Todesfälle durch Corona allein im Raum Hildesheim auf nun 91. Innerhalb einer Woche verstarben elf Patienten. Aktuell befinden sich 51 Menschen in stationärer Behandlung, vor einer Woche waren es zur gleichen Zeit noch 77.

Inzidenzwert leicht gestiegen

Die Sieben-Tages-Inzidenz, also die Kennzahl, wie viele Infektionen es binnen einer Woche bezogen auf 100 000 Einwohner gegeben hat, ging leicht nach oben von 101,5 auf 103. Vor einer Woche lag der Wert nicht zuletzt wegen der vielen Infektionsausbrüche in Altenheimen noch bei 150,8 und kletterte am nachfolgenden Sonntag sogar auf 161,7.


Coronavirus im Kreis Hildesheim: Alle Informationen auf einen Blick


Mit Blick auf die Altersstruktur zeigt sich, dass längst alle Altergruppen betroffen sind. Kleinkinder (10 Fälle), Fünf- bis Neunjährige (10) und Zehn- bis 14-Jährige (8) ebenso wie Teenager zwischen 15 und 19 Jahre (14) und junge Erwachsene zwischen 20 und 24 (30) und 25 bis 29 Jahre (26). In der Gruppe 30 bis 39 Jahre gibt es 50 Fälle, bei den 40- bis 49-Jährigen 35 Fälle, bei den 50 bis 59-Jährigen sogar 60 Fälle. Bei den über 60-Jährigen bis 69 Jahre sinkt der Wert auf 37, in der Gruppe 70 bis 79 Jahre auf 26. Ein Anstieg dann aber wieder bei Senioren über 80: Dort sind derzeit 73 Fälle bekannt.

Hohe Werte in Sarstedt und Alfeld

Die höchsten Fallzahlen gibt es, schon aufgrund der höheren Einwohnerzahl, in Hildesheim mit 198 Fällen. Am stärksten betroffen ist das Postleitzahlengebiet 31141, das Itzum und große Teile der Marienburger Höhe und damit auch ein Altenheim mit akutem Corona-Geschehen umfasst, mit 63 Fällen. Hohe Infektionszahlen gibt es aber auch in Sarstedt (26, minus 1 im Vergleich zum Vortag) und Alfeld (22, unverändert).

Die weiteren Gemeinden: Algermissen 11 (minus 1), Bad Salzdetfurth 14 (plus 3), Bockenem 7 (unverändert), Diekholzen 9 (plus 4), Elze 9 (plus 2), Giesen 11 (minus 2), Harsum 11 (minus 2), Holle 7 (plus 3), Lamspringe 8 (minus 2), Samtgemeinde Leinebergland 18 (minus 1), Nordstemmen 15 (minus 3), Schellerten 6 (plus 1), Sibbesse 7 (plus 1), Söhlde 5 (unverändert). Freden meldet unverändert keinen einzigen Fall.

Im Hildesheimer Stadtgebiet verteilen sich die Infektionen wie folgt auf die Postleitzahlen-Gebiete: 31134 40 Fälle (36), 31135 32 (34), 31137 41 (44), 31139 22 (23) plus die bereits genannten 63 Fälle in 31141.

  • Region
  • Hildesheim
Anmerkung zum Artikel

Sie haben einen Fehler im Artikel gefunden? Oder haben Sie weitere Informationen zu dem Thema für uns? Dann teilen Sie uns diese gerne mit.

Weitere Artikel