Neue Verordnung

Erweiterte Maskenpflicht: auch auf Parkplätzen und in Betrieben

Kreis Hildesheim - Mit der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen wird auch im Kreis Hildesheim die Maskenpflicht ausgeweitet. Auch für Grundschulen gibt es eine neue Regel.

Zur Eindämmung des Coronavirus verschärft das Land Niedersachsen im Dezember noch einmal die Maßnahmen. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Das Land Niedersachsen weitet mit der neuen Corona-Verordnung, die mit dem 1. Dezember in Kraft getreten ist, die bestehende Maskenpflicht aus. Darauf machte auch der Hildesheimer Landkreis am Dienstagabend noch einmal gesondert aufmerksam.

Pflicht nun auch auf Parkplätzen

Bislang galt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unter anderem in öffentlich zugänglichen Räumen wie in Schulen, in Einkaufszentren, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen und an Bahnsteigen sowie etwa auf dem Wochenmarkt. Nun werden diese Regeln auch lokal ausgeweitet, nämlich auf die unmittelbar angrenzenden Bereiche. So ist die Maske ab sofort auch in den jeweils dazugehörigen Räumen wie Eingangsbereichen oder auf den Parkplätzen Pflicht.

Freier Himmel ist kein Ausschlusskriterium

Auch unter freiem Himmel muss ab sofort eine Maske getragen werden, wenn sich dort „Personen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten“, heißt es vom Landkreis. Dieser weist darauf hin, dass bereits seit der Allgemeinverfügung vom 23. Oktober eine ausdrückliche Maskenpflicht für alle Fußgängerzonen im Landkreis gilt.

Auch in Arbeits- oder Betriebsstätten muss die Pflicht ab Anfang Dezember umgesetzt werden. Eine Ausnahme davon ist nur dann möglich, wenn die betreffende Person am Arbeitsplatz angekommen ist und anschließend einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu allen anderen Personen gewährleisten kann. Bei handwerklicher oder körperlich anstrengender Arbeit, die das Tragen einer Maske nicht möglich macht, kann ebenfalls darauf verzichtet werden, so der Landkreis in seiner Mitteilung.

Ausnahmen bestehen weiterhin

Weiterhin sieht die Verordnung eine Ausnahme vor: So muss unter anderem bei einer Sitzung eines kommunalen Gremiums keine Maske getragen werden. Ebenfalls von der Pflicht entbunden sind Angebote der Jugendhilfe und Kinder- und Jugendarbeit, Kindertagesstätten, Tagespflegepersonen und Sportangebote. Für Hortgruppen und den Schulunterricht gibt es abhängig von der Jahrgangsstufe und der Inzidenz verschiedene Regelungen. Neu: Für Kinder in Grundschulen besteht eine Maskenpflicht, wenn der Inzidenz-Wert 200 überschreitet.

Unabhängig von einer Pflicht rät Dr. Katharina Hüppe, Leiterin des Hildesheimer Gesundheitsamtes, auch weiterhin dazu, überall dort, wo sich viele Menschen aufhalten oder ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, freiwillig eine Alltagsmaske zu tragen.

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