Trunkenheitsfahrt

Fahrer flüchtet vor Alfelder Polizei und stürzt drei Meter tief

Alfeld - Jähes Ende einer Verfolgungsjagd: Ein Mann aus Emmerthal ist auf seiner Flucht vor der Alfelder Polizei drei Meter in die Tiefe gestürzt.

Einen Autofahrer aus Emmerthal erwartet ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Foto: Chris Gossmann

Alfeld - Jähes Ende einer Verfolgungsjagd: Ein Mann aus Emmerthal ist auf seiner Flucht vor der Alfelder Polizei drei Meter in die Tiefe gestürzt.

Wie die Ermittler am Montag mitteilten, ereignete sich der Vorfall bereits am 1. Weihnachtsfeiertag. Gegen 4.30 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung einen 25-jährigen Autofahrer aus Emmerthal kontrollieren. Der Mann war den Polizisten bereits zuvor aufgefallen, als er deutlich zu schnell auf der Kreisstraße zwischen Hörsum und Everode unterwegs war. Zu diesem Zeitpunkt nahmen die Ermittler allerdings einen anderen Unfall auf und konnten den Fahrer nicht stoppen.

Gestürzt – und verletzt liegen geblieben

Als dieser ihnen allerdings kurze Zeit später auf der Alfelder Straße in Freden entgegenkam, wendeten die Beamten den Streifenwagen und nahmen die Verfolgung auf. Der Fahrer bemerkte das offenbar und gab erneut Gas. In der Straße Alter Sonnenbergweg stoppte der Emmerthaler und versuchte, zu Fuß zu entkommen. Sein Beifahrer, ein 24-jähriger Fredener und zugleich Halter des Fahrzeugs, blieb im Auto sitzen.

Auf der Flucht sprang der Emmerthaler über ein Geländer, sah jedoch nicht, dass es dahinter drei Meter in die Tiefe ging. Der Mann blieb nach seinem Sturz mit Verletzungen im Gesicht liegen. Die Polizisten bemerkten, dass der Emmerthaler offenbar Alkohol getrunken hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,05 Promille. Dem 25-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Ein Rettungswagen brachte ihn in die Ameos-Klinik in Alfeld, wo er stationär behandelt wurde. Gegen ihn wird wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

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