Tierseuche

Geflügelpest: Aufstallungspflicht im Kreis Peine wird verlängert

Hohenhameln/Kreis Peine - Geflügelhalter im Kreis Peine dürfen ihre Tiere wegen der Geflügelpest auch weiter nicht im Freien, sondern nur in Ställen halten. Die Tierseuche breitet sich weiter aus.

Hühner im Garten sind derzeit nicht erlaubt. Die Tiere müssen im Stall bleiben. Foto: Werner Kaiser (Archiv)

Hohenhameln/Kreis Peine - Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter im Kreis Peine dürfen ihre Tiere wegen der Geflügelpest auch weiter nicht im Freien, sondern nur in Ställen halten. Die im Landkreis bereits geltende sogenannte Aufstallungspflicht wird bis zum 15. Mai verlängert, wie Kreissprecher Fabian Laaß am Mittwoch mitteilte: „Noch immer breitet sich die Geflügelpest weiter aus. Die Gefahr einer Einschleppung in private Geflügelbestände oder Nutztierhaltungen ist nach wie vor hoch.“

Die Notwendigkeit der Aufstallungsverfügungen werde regelmäßig überprüft, um deren Dauer auf das seuchenhygienisch unbedingt erforderliche Maß zu begrenzen, so der Kreissprecher. „Mit dem Ende des Vogelzuges erwarten wir, dass das Geflügelpestgeschehen abnimmt“, so Laaß. Zusätzlich zur Aufstallung werden alle Tierhalterinnen aufgefordert, die Biosicherheitsmaßnahmen weiterhin strikt einzuhalten, um weitere Ausbrüche in Geflügelbeständen zu verhindern. Auch für den Kreis Hildesheim ist eine Aufstallungspflicht verhängt worden. Nach derzeitigem Stand gilt sie noch bis Ende Mai.

Für Menschen ungefährlich

Nach bisherigen Informationen gilt die hier aufgetretene Form der Geflügelpest als für den Menschen ungefährlich. Ein erhöhtes Risiko für die Allgemeinbevölkerung besteht nach Einschätzung des Robert-Koch-Institutes nicht. Dennoch sollte ein direkter Kontakt zu kranken oder verendeten Wildvögeln vermieden werden. Gefundene Greif- oder Wasservögel können dem zuständigen Veterinäramt mitgeteilt werden, am besten per E-Mail mit genauer Beschreibung des Fundortes an lebensmittel.tiere@landkreis-peine.de. 

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