So niedlich

Hannovers Eisbär-Baby wächst und brüllt

Hannover - Der Baby-Eisbär im Zoo Hannover wird immer größer und vitaler. Ein Video zeigt, wie es dem Kleinen und seiner Mama in der Bärenhöhle geht. Achtung: Wirklich niedlich!

In der Wurfhöhle von Eisbärin Milana und ihrem Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover ist es alles andere als ruhig. Foto: Zoo Hannover

Hannover - Es gluckert, keckert und brüllt: In der Wurfhöhle von Eisbärin Milana und ihrem Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover ist es alles andere als ruhig – außer Mutter und Kind schlafen eng aneinander gekuschelt. Milana ist am 20. November das erste Mal Mutter geworden und kümmert sich seither vorbildlich um ihren Nachwuchs, der sich weiterhin sehr gut entwickelt und kräftig gewachsen ist.

Dass es dem kleinen Eisbären gut geht, erkennen die Tierpfleger aus der kanadischen Themenwelt Yukon Bay anhand der Kamera-Bilder aus dem Stall. Aber auch an den Geräuschen, die über ein Mikrofon aufgezeichnet und auf den Computer im Büro übertragen werden. Wacht das Jungtier auf, macht es akustisch auf sich aufmerksam. Und das lautstark! „Anfangs klang Milanas Jungtier fast wie ein menschliches Baby“, berichten die Tierpfleger. „Mittlerweile hört man schon einen Unterschied, es klingt manchmal sehr fordernd oder auch motzend, wenn es Aufmerksamkeit haben möchte. Wenn es trinkt oder zufrieden ist, hört man ein entspanntes Gluckern und Keckern“, so die Pfleger.

Dreimal so groß

Dank Milanas Muttermilch, die bei Eisbären mehr als 30 Prozent Fettgehalt hat, ist das kleine Jungtier kräftig gewachsen und inzwischen fast dreimal so groß wie bei der Geburt. „Es strampelt, kugelt und robbt sich voran und sieht mittlerweile aus wie ein richtiger Mini-Bär“, freuen sich die Tierpfleger.

Auch Eisbären-Kurator Fabian Krause ist zufrieden mit der Entwicklung von Milanas Jungtier. „Es wird nicht mehr lange dauern, bis sich die Augen und Gehörgänge des Jungtiers öffnen“, so der Zoologe. „In der Regel passiert das ab der fünften Lebenswoche, also schon sehr bald. Wir können auch schon leichte Schatten erkennen, wo sich die Augen entwickeln.“

Das Treiben in der Wurfhöhle können Tierpfleger, Zoologen und Tierärzte über installierte Kameras beobachten, denn weiterhin gilt absolute Ruhe für Mutter und Jungtier.

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