Hildesheim bekommt Geld aus VW-Milliarde

Hildesheim - Der Diesel-Skandal verhilft der Stadt Hildesheim zu 2,1 Millionen Euro.

Das Licht einer Taschenlampe erhellt den Motorraum eines Dieselfahrzeuges vom Typ VW 2,0 TDI. Foto: picture alliance / Patrick Pleul

Hildesheim - Die Stadt bekommt vom Land 2,1 Millionen Euro aus der VW-Milliarde. Das hat das niedersächsische Umweltministerium der Verwaltung jetzt angekündigt. Die Kommune darf den Betrag „zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität und Verbesserung der Luftreinhaltung“ einsetzen, sagte Rathaussprecher Helge Miethe. Konkret soll das Geld in die Umsetzung des Green City Planes fließen, mit dem die Stadt die Luft im Zentrum verbessern will.

Damit sind Hildesheim binnen weniger Tage gleich zwei Zuschüsse für diesen Zweck zugesagt worden: In der vergangenen Woche hatte das Bundesverkehrministerium wie berichtet angekündigt, 1,4 Millionen Euro zu dem geplanten digitalen Verkehrsleitsystem beizusteuern. Dies kostet insgesamt 2 Millionen Euro und soll als Einstieg in den Green City Plan dienen. Dieser besteht insgesamt aus 35 Maßnahmen. Bei der Umsetzung ist die Stadt auf Zuschüsse angewiesen.

Bei der VW-Milliarde handelt es sich um ein Bußgeld, das der Auto-Konzern wegen des Diesel-Skandals an das Land Niedersachsen zahlen musste. Dieses will davon 100 Millionen für Klimaschutz, Luftreinhaltung und Verkehrswende einsetzen. Das Umweltministerium hat der Stadt den Entwurf eines Fördervertrages. Dessen Unterzeichnung sei für den Herbst vorgesehen, kündigt Miethe an.br

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