Corona

Hildesheim: Stadtführungen werden wegen Corona abgesagt

HIldesheim - Wegen erhöhter Ansteckungsgefahr schießt Hildesheim Marketing die Unesco-Erlebnisausstellung in der Tourist-Info am Marktplatz. Diese Angebote entfallen ebenfalls.

Blick auf den Hildesheimer Marktplatz durch Buntglasscheiben des Rathauses. Foto: Clemens Heidrich

HIldesheim - Die Zahlen sind zu hoch: Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens durch Covid-19 schließt von Montag, 2. November, die Erlebnisausstellung Unesco-Welterbe im ersten Obergeschoss der Tourist- Information am historischen Marktplatz.

Keine Sonntagsöffnung

Der Verkaufsraum der Tourist-Information im Tempelhaus ist weiterhin von montags bis samstags geöffnet. Die Sonntagsöffnung, die an den Adventssonntagen geplant waren, sagt Hildesheim Marketing auch ab, weil es in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie keinen Weihnachtsmarkt geben wird.

Die Hildesheimer Stadtführer-Gilde bietet regelmäßig geführte Stadtrundgänge an. Da nach der neuen Regelung eine Beschränkung auf Treffen von maximal zwei Haushalten in der Öffentlichkeit vorgesehen ist, werden alle Gruppen- und öffentlichen Führungen bis Ende November abgesagt. Dies schließt auch die öffentliche Weihnachtsführung am 29. November ein. Die für Freitag, 6. November, angesetzte Kostümführung mit dem Thema „Mord und Totschlag“ der Hildesheimer Kostümführer fällt ebenfalls aus. Bereits gekaufte Tickets werden in der Tourist-Information Hildesheim erstattet.

Turmaufstieg nicht möglich

Die Termine für die im Dezember geplanten Weihnachts- und Krippenführungen bleiben zunächst bestehen. Des Weiteren werden ab November keine Sonderaufstiege auf den St.-Andreas-Kirchturm angeboten. Auch diese Regelung bleibt zunächst bis zum 30. November gültig, es sei denn, Bestimmungen werden wieder gelockert.

 

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