Angeblicher Überfall geplant

Hildesheimer Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche

Hildesheim - Betrüger haben in Verden versucht, mit einem Trick eine 86-Jährige zu bestehlen. Die Hildesheimer Beamten möchten ausdrücklich auch hier die Bürgerinnen und Bürger vor dem Vorgehen der Täter warnen.

Und wieder ist die Polizei auf eine neue Betrugsmasche aufmerksam geworden. Ereignet hat sich der Fall zwar in Verden, doch die Hildesheimer Beamten warnen ebenfalls. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Und wieder ist die Polizei auf eine neue Betrugsmasche aufmerksam geworden. Ereignet hat sich der Fall zwar in Verden, doch die Hildesheimer Beamten möchten ausdrücklich auch hier die Bürgerinnen und Bürger vor dem Vorgehen der Täter warnen und es deshalb auch in Hildesheim bekannt machen.

Ereignet hat sich Folgendes: Eine 86-jährige Frau wurde in Verden von einem angeblichen Polizeibeamten kontaktiert, der ihr mitteilte, dass die Polizei gegen eine Täterbande Ermittlungen führe und es sein kann, dass diese Bande sie überfallen will. Zum Schutz ihrer Wertsachen sollte sie diese der Polizei übergeben.

Frau blieb skeptisch und rief die Polizei

Die Seniorin war skeptisch und forderte den vermeintlichen Polizisten auf, einen Streifenwagen zu entsenden. Zu diesem Zeitpunkt erhielt die Polizei Verden eine Meldung zu einer angeblichen Schlägerei in der Nähe der Dame. Eine Auseinandersetzung konnten die Polizeikräfte jedoch nicht feststellen.

Die Frau blieb trotz der vorbeifahrenden Streifenwagen skeptisch und rief bei der Polizei an. Dabei stellte sich heraus, dass die angebliche Schlägerei und der Betrugsversuch bei der Seniorin gegebenenfalls zusammenhängen.

Im Zweifel: den Notruf wählen

Die Polizei rät: Lassen Sie sich von unbekannten Anrufern und angeblichen Amtsträgern nicht unter Druck setzen und handeln Sie ähnlich wie die 86-jährige Frau:

- Beenden Sie das Gespräch, um sich nicht weiter unter Druck setzen zu lassen.

- Suchen Sie die Telefonnummer der örtlichen Polizeidienststelle eigenständig aus dem Telefonbuch.

- Rufen Sie anschließend die Polizei an, um nach der Echtheit der angeblichen Beamtinnen und Beamten und dem angeblichen Einsatz zu fragen.

- Verdächtige Anrufe, die mögliche Betroffene erhalten haben, sollten immer zur Anzeige gebracht werden, auch wenn kein Schaden eingetreten ist.

- Im Zweifel gilt: Wählen Sie den Notruf.

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