Ausbreitung des Coronavirus

Immer weniger Infizierte im Kreis Hildesheim – aber wieder mehr Kinder

Kreis Hildesheim - Nur 15 neue Fälle binnen zwei Tagen – damit sinkt die Zahl der Infizierten auf den niedrigsten Stand seit Mitte März. Doch Kleinkinder sind wieder öfter betroffen.

Die zahl der Corona-Infizierten im Kreis Hildesheim geht weiter zurück. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Die Zahl der akut mit dem Coronavirus infizierten Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Hildesheim hat den niedrigsten Stand seit Mitte März erreicht. Das geht aus aktuellen Daten des Gesundheitsamtes hervor, die der Landkreis Hildesheim am Montagvormittag veröffentlicht hat.

Demnach sind mit Stand von Montagmorgen 241 Menschen im Landkreis Hildesheim akut infektiös, am Samstag waren es noch 268. Weniger waren es letztmalig am 16. März (239). Auch die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Quarantäne ging deutlich zurück, von 805 auf 777. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Montag leicht.

Kleinkinder stärker betroffen

Der Landkreis meldete am Montag 15 Neuinfektionen. Das war allerdings der Wert für zwei Tage – am Pfingstsonntag hatte die Behörde die Daten nicht aktualisiert. Am Sonntag und Montag vergangener Woche hatte es zusammen 18 neue Fälle gegeben. Derzeit liegen zwölf Covid-Patienten im Krankenhaus, zwei von ihnen auf Intensivstationen, einer wird beatmet.

Allerdings: Während die Zahl der Infizierten in den meisten Altersgruppen zurückging, hat sie bei den kleinen Kindern wieder deutlich zugenommen. 18 Jungen und Mädchen sind aktuell akut infektiös, das sind dreimal so viele wie vor einer Woche. Jahres-Tiefstände gab es hingegen bei den Ältesten: Jeweils vier Menschen zwischen 70 und 79 sowie ab 80 Jahren sind derzeit infiziert. Und bei den 60- bis 69-Jährigen sank die Zahl der Betroffenen im Wochenschnitt auf den niedrigsten Wert seit Jahresbeginn.

Positiv-Trend in Hildesheim

In drei Gemeinden im Landkreis Hildesheim gibt es derzeit gar keine bekannten Corona-Fälle: in Diekholzen, Freden und Holle. Fast überall sonst blieben die Zahlen gleich oder gingen zurück, Anstiege gab es nur zweimal. Einen deutlichen Rückgang verzeichnete zum Beispiel die Kreisstadt Hildesheim von 162 auf 147. Die deutlichste Entwicklung gab es im Postleitzahlengebiet 31137 (von 63 auf 54). Die weiteren Bereiche: 31134: von 20 auf 18, 31135: von 43 auf 41, 31139: unverändert 20 und 31141: von 16 auf 14.

Rückgänge gab es zudem in folgenden Städten und Gemeinden: Algermissen (von zehn auf acht), Giesen (von fünf auf vier), Harsum (von acht auf fünf), Leinebergland (von vier auf drei), Sarstedt (von 18 auf 15), Schellerten (von drei auf zwei), Sibbesse (von sieben auf sechs) und Söhlde (von 14 auf elf).

Anstiege gab es lediglich in Bockenem (von zehn auf elf) und in Lamspringe (von zwei auf vier). Gleich geblieben ist die Zahl der Infizierten in Alfeld (zehn), Bad Salzdetfurth (zwei), Elze (drei) und Nordstemmen (zehn).

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