27 weitere Corona-Fälle

Inzidenz in Hildesheim sinkt – aber mehrere Todesfälle

Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz im Raum Hildesheim ist erneut zurückgegangen und liegt am Sonnabend nun bei 58. Das sind 20 Punkte weniger als am Wochenanfang. Allerdings gibt es auch wieder eine Reihe Neuinfektionen und mehrere Todesfälle.

Trotz des Lockdowns und vieler Schutzmaßnahmen haben sich im Raum Hildesheim 27 Menschen neu mit Corona angesteckt. Foto: Archiv

Hildesheim - Erneut haben sich in Stadt und Kreis Hildesheim 27 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie aus der jüngsten Statistik des Hildesheimer Gesundheitsamtes vom Sonnabend hervorgeht. Das sind zwei Personen weniger als am Vortag und fünf weniger als am Donnerstag, während es den höchsten Wochenstand am Dienstag mit 39 neuen Fällen gegeben hatte.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, die die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche bezogen auf 100 000 Einwohner angibt, sank auf den niedrigsten Wochenstand und liegt nun bei 58. Am Freitag wurde sie noch mit 68,5 angegeben, zum Wochenanfang lag sie noch bei 78,3.

Vier weitere Todesfälle

Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 5847 Menschen infiziert, aktuell gelten 220 als infektiös. Vergangenen Sonntag lag diese Zahl noch bei 276. Erneut haben aber auch Patienten die schwere Erkrankung nicht überlebt: Die Zahl der Todesfälle stieg binnen eines Tages um vier auf 144. Binnen einer Woche sind sieben Menschen gestorben. Derzeit befinden sich noch 59 Menschen in stationärer Behandlung.



Beim Blick auf die Altersstruktur der Infizierten zeigt sich, dass auch junge Leute massiv betroffen sind. 15 Infizierte sind unter vier Jahre, weitere 15 zwischen fünf und neun Jahre. Die meisten Fälle gibt es in der Altersgruppe 30 bis 39 Jahre, nämlich 39, sowie in der Altersgruppe 50 bis 59 Jahre, 35. In der Gruppe 70 bis 79 Jahre sind 13 Frauen und Männer betroffen, in der Gruppe über 80 Jahre 11.

120 Fälle in Hildesheim

Die meisten Infektionsfälle hat schon allein wegen der Einwohnerzahl die Stadt Hildesheim mit 120 Fällen zu verzeichnen. Aus dem Postleitzahlengebiet 31134 liegen 15 Meldungen vor (minus 1), im Raum 31135 sind es 32 Fälle (plus 1), im Raum 31137 sogar 44 (minus 3), im Raum 31139 sind 9 Fälle bekannt (minus 2) und im Postleitzahlengebiet 31141 sind es 20 (minus 1).



Spitzenreiter im Landkreis ist Sarstedt mit aktuell 19 Fällen (plus 2), gefolgt von Schellerten mit unverändert 14 Fällen und Harsum mit 9 (minus 1) Fällen. Die weiteren Gemeinden: Alfeld 4 (unverändert), Algermissen 7 (plus 3), Bad Salzdetfurth 6 (minus 1), Bockenem 2 (minus 1), Diekholzen 4 (minus 1), Elze 5 (plus 1), Freden 6 (plus 2), Giesen 2 (minus 2), Holle 3 (plus 2), Lamspringe 8 (plus 1), Samtgemeinde Leinebergland 2 (minus 3), Nordstemmen 6 (minus 1), Sibbesse unverändert 0, Söhlde 2 (minus 1).

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