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Karriereleiter: Wie funktioniert die 25-Stunden-Woche?

Hildesheim - Mit Vertretern von Foodspring und MediFox geht am Dienstag die Karriereleiter weiter. Außerdem verrät Lasse Rheingans, warum die 25-Stunden-Woche ein Erfolgsmodell ist.

Am Dienstag stehen Karen Cordle (von links), Stephanie Werk und Elisa Paul sowie Lasse Rheingans Rede und Antwort. Foto: HAZ

Hildesheim - Mit Vertretern von Foodspring und MediFox geht am Dienstag die Karriereleiter weiter. Außerdem verrät Lasse Rheingans, warum die 25-Stunden-Woche ein Erfolgsmodell ist.

Karen Cordle, Foodspring, 18 Uhr

„I am passionate about people and development“, aber auch „I work to live, not live to work” heißen zwei Sätze, mit denen sich Karen Cordle, Head of People & Organisation bei der Foodspring GmbH, selbst beschreiben würde. Sie wird sich im Interview Fragen zum Thema „Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?“ stellen.

Empathie und Wertschätzung sind für Karen Cordle die Eigenschaften, die ein guter Chef, aber auch ein ebensolcher Arbeitnehmer in der heutigen Zeit braucht. Neben Entwicklungs-, Wachstums- und Lernzielen eines Bewerbers würde sie in einem entsprechenden Gespräch gern erfahren, was diese Person wirklich bewegt, was ihr am Herzen liegt und was sie in der Welt verändern würde, wenn sie könnte. Ihre Entscheidungshilfen für Unentschlossene: 1. Entscheide dich! 2. Hab Mut! 3. Dare to be different!

Elisa Paul und Stephanie Werk, MediFox, 19 Uhr

„1. Bewirb 2. dich 3. bei MediFox“, lächelt Stephanie Werk, nach drei Tipps für Unentschlossene befragt. Und hält es wie Goethe, wenn es um ihr Lebensmotto geht: „Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“ Die Recruiterin „aus und mit Leidenschaft“ bei der MediFox GmbH betrachtet sich als „akademische Mischung aus Erwachsenenbildung und Sozialwissenschaften“, ihr Spezialgebiet sei das „aktive Abwerben“.

Wichtig im Berufsleben sind der Frühaufsteherin die Arbeit mit Menschen, kreative Bestandteile und natürlich ein tolles Kollegenteam. Anerkennung, Entwicklungsmöglichkeiten und flexible Arbeitsmodelle erwartet sie von einem guten Arbeitgeber. Von einem Kandidaten (m/w/d) möchte Stephanie Werk in einem Vorstellungsgespräch unbedingt erfahren, was er für persönliche und fachliche Fähigkeiten mitbringt, ob er zur Unternehmenskultur passt und was ihm wirklich wichtig ist. Das Thema des Interviews mit Elisa Paul und Stephanie Werk heißt: „Durch Instagram & Co. zum neuen Job“.

Lasse Rheingans, Rheingans Digital Enabler, 20 Uhr

„Ich kann nicht verlieren, ich kann nur lernen“, heißt das Lebensmotto von Lasse Rheingans. Der Kaufmann und Geschäftsführer der Firma Rheingans Digital Enabler bezeichnet sich selbst als „begeisterungsfähigen Querdenker mit 20 Jahren Erfahrung im Digitalgeschäft, als äußerst pragmatisch und werteorientiert“. „Ich liebe den ehrlichen Austausch auf Augenhöhe“, erklärt der dynamische Chef des Bielefelder Unternehmens, das als erstes deutsches Unternehmen den Fünf-Stunden-Arbeitstag eingeführt hat – bei gleichem Gehalt und Urlaubsanspruch.

Der Frühaufsteher und Verfechter von Ironman, Büchern und Jon Snow möchte im Job weder auf Menschen noch Technologie und Wirksamkeit verzichten. Menschlichkeit, Sinnhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Wertschätzung sind Lasse Rheingans als Arbeitgeber ein ganz besonderes Anliegen. „Ich möchte im Vorstellungsgespräch erfahren, ob die Person für den Job brennt – und nicht die Noten aus der Grundschule“, sagt Rheingans, den Sätze wie „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder „Das ist richtig, aber bei uns ist das ganz anders“ wirklich nerven können. Ausschlafen, Meditation und gesunde Ernährung sind für ihn die Eckpfeiler, die zu guten Entscheidungen führen. „Wieso ist die 25-Stunden-Woche ein Erfolgsmodell?“ heißt sein Thema im Interview.

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